Mittwoch, 16. Dezember 2015

Gedanken bei Kerzenschein - Weihnachtsgeschichten


Heute, den 16. Dezember 2015, erscheint "Gedanken bei Kerzenschein".
Sieben Autoren des online Magazins "Schreibmeer" haben Kurzgeschichten verfasst, um euch mit weihnachtlichem Lesestoff zu versorgen. Die vertretenen Geschichten reichen von fröhlich-besinnlich bis trashig-brutal und sind somit etwas für jeden Geschmack.

Der Erlös geht komplett an gegen-missbrauch e.V. !

Was euch erwartet:


  • Raue Nächte von Anki M. ist eine besinnliche Wintergeschichte über traditionelle deutsche Bräuche zur kalten Jahreszeit.
  • In Feurige Weihnachten von Madita Kohrt geht es um Weihnachtsmagier, die die verschwundenen Weihnachtsgeschenke wiederfinden müssen. Eine spannungsgeladene Jugend-Fantasy-Weihnachtsgeschichte.
  • Das Weihnachtsfenster von Jennifer Steele liefert uns ein traurig-melancholisches Weihnachtsportrait.
  • Der Weihnachtsmann ist in Not! In Rettungsaktion Weihnachtsmann von Mimi Gaißer könnt ihr nachlesen, was ihm zugestoßen ist.
  • Ein apokalyptisches Weihnachtsszenario liefern uns Die unheimlichen Drei Könige von Sabi Lianne. Nichts für schwache Nerven!
  • Tinka Beere erzählt uns ein modernes und besinnliches Weihnachtsmärchen mit Der Nussknacker und das Mädchen.
  • Abgefahren und trashig geht es in der letzten Geschichte Familienmord zu Weihnachten von Jack Ressel zu. Wie der Titel schon sagt, geht es auch hier etwas härter zur Sache.


Hier ein paar Zeilen aus meiner Geschichte "Feurige Weihnachten"


Die Axt des Orks zischte wenige Zentimeter an Finn vorbei und schlug knirschend im Schnee ein.
„Los komm! Lauf!“, schrie er und griff nach Mayas Hand. Der Nordpolschnee reichte ihnen fast bis zu den Knien und so stolperten sie mehr, als dass sie rannten. Aus der Ferne hörten sie das heisere Brüllen weiterer Orks. Auch ihr Verfolger hatte Mühe im hohen Schnee Halt zu finden, doch ihn ganz abzuhängen schafften sie nicht.
„Was sollen wir jetzt machen, Finn?“, rief Maya.
„Erst brauchen wir ein sicheres Versteck, dann sehen wir weiter!“
Plötzlich verlor Maya das Gleichgewicht und verschwand fast völlig im Schnee. Finn reagierte schnell. Mit einem kräftigen Ruck zog er sie wieder auf die Beine und zu einer kleinen Reihe Felsen hinüber, hinter denen sie sich verstecken konnten. Ihr Atem ging schnell. Kleine Wölkchen stiegen vor ihren Gesichtern auf und Maya vergrub die Hände in ihrem langen dunklen Mantel, um ihre Finger wieder zu wärmen.
„Kannst du nicht irgendwas zaubern?“, flüsterte Maya mit zittriger Stimme. Sie war vom Sturz völlig durchnässt und als Zauberanfängerin mit der Situation komplett überfordert.
„Vielleicht. Mal sehen, was ich hier noch hab.“ Finn wühlte in seinem schwarzen Materialbeutel. „Viel ist es nicht.“ Er zog eine kleine rote Kerze hervor und blickte sich um.
Die Schreie der Orks kamen immer näher. Maya warf einen kurzen Blick über den Felsen und zuckte vor Schreck zurück.
„Sie sind gleich hier!“, zischte sie.
Ein paar Meter weiter sah Finn einige Tannen und sprang plötzlich auf.
„Maya, hast du noch Streichhölzer?“
„Ja, wieso?“
„Ich hab eine Idee! Komm mit!“

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