Montag, 11. Januar 2016

8 gute Gründe für Personal Branding



Das eigene „Ich“ als Marke zu positionieren ist nicht nur etwas für Prominente, sondern für alle, die auf ihrem Gebiet wahrgenommen werden wollen – also auch etwas für Autoren.
Personal Branding bedeutet dabei, sich selbst zu vermarkten.
Das Ziel ist, wahrgenommen zu werden und im Gedächtnis zu bleiben und so langfristigen Erfolg zu erreichen.


Personal Branding ist noch immer kein Standard


Für eine erfolgreiche Markenbildung werden heute vor allem digitale Kanäle genutzt. Dazu gehören auch die vielen Social-Media-Kanäle und Netzwerkplattformen.
Hier kannst du über die Markenbildung hinaus Kontakte knüpfen und ein Netzwerk aufbauen, das dir auch dabei helfen kann, neue Projekte zu verwirklichen.

Wieso also ergreifen viele Autoren diese großartige und einfache Möglichkeit zur Selbstvermarktung und Kontaktfindung nicht? Wieso trauen sie sich online nicht, was sie im Alltag ganz selbstverständlich tun? – Von sich selbst und ihrem Buch zu erzählen und Gleichgesinnte zu suchen.

Ob du die Möglichkeiten des Social Media voll ausnutzt, hat natürlich damit zu tun, was für ein Mensch du bist. Nicht jeder findet es einfach, in der Öffentlichkeit zu stehen, selbst wenn es nur um ein paar hundert Follower geht. Manch einer hat auch Angst vor Kritik und Reaktionen auf sich und seine Werke.
Ältere Autoren haben Probleme mit dem Internet an sich und trauen sich oft den Umgang mit Social Media und der dazu nötigen Technik nicht zu.

Doch mit dieser Scheu den Netzwerken gegenüber vergibt ein Autor viele Möglichkeiten. Die Risiken und Nebenwirkungen sind überschaubar und wer der Vermarktung über diese Kanäle eine Chance gibt, wird bemerken, wie erstaunlich schnell er sich einlebt. Heutzutage gibt es außerdem Experten auf jedem Gebiet, die ihr Wissen schnell und einfach mit der Welt teilen. Jeder kann lernen mit Social Media umzugehen und das Beste für sich dabei herauszuholen.


Gute Gründe für eine Eigenmarke und den Schritt in die Öffentlichkeit


Die Gründe, die für den Aufbau deiner Eigenmarke sprechen, sind zahlreich:

  • Es herrscht große Konkurrenz und ein Überangebot von Buchtiteln, besonders seit es mit Self-Publishing einfach geworden ist, ein Buch zu veröffentlichen. Dich bekannt zu machen und präsent zu sein, ist wichtiger als jemals zuvor.
  • Abgrenzung von der Konkurrenz und ein hoher Wiedererkennungswert sind wichtig für deinen Erfolg als Autor.
  • Leser finden leichter Zugang zu einem Menschen als zu einem Objekt. Sie können sich emotional leichter binden und besser identifizieren. Durch Kommunikation über Social Media wirst du als Mensch greifbar und nah.
  • Sich im Social Media zu präsentieren macht Spaß. Die Aufmerksamkeit und Wertschätzung hilft besonders in schweren Zeiten von Schreibblockaden und Zweifeln.
  • Branding hilft dir, zu dir selbst zu finden, da du dich fragen musst, für was du stehen und wie du wahrgenommen werden willst.
  • Durch ein großes Netzwerk kannst du leicht Beziehungen und Kontakte knüpfen. Ob du nun ein Buchcover oder einen Lektor brauchst, es gibt immer Jemanden, der Jemanden kennt.
  • Ideen können früh getestet werden. Du siehst schnell, wie groß das Interesse und damit das potentielle Publikum für eine neue Geschichte ist.
  • Nicht zuletzt heißt ein höherer Bekanntheitsgrad in der Regel auch mehr Verkäufe.

Um erfolgreich zu sein in diesem riesigen Becken voller Verlagsautoren, Self-Publisher und Hybridautoren musst du vor allem mutig sein. Mutig genug, um Neues auszuprobieren. Mutig genug, um dich der Welt zu präsentieren.

Für nachhaltiges Personal Branding ist es sinnvoll, dass du dir neben deinen Social Media Kanälen auch eine Homepage zulegst, auf du deine Marke noch stärker darstellen kannst. Vielleicht hast du auch Lust auf ein Blog, mit dem du deine Fans auf dem Laufenden hältst.

Und wann baust du deine Eigenmarke auf?

Lies hier mehr darüber, wie du das am besten machst:
Social Media und der Autor - mehr als Brand Awareness



Kommentare:

  1. Hehe, ich bin schon dabei ;)

    Toller Artikel und ein sehr spannendes Thema, von dem ich Artikel verschlinge wie Vollmilchschokolade <3

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  2. Ja, ich bin auch der Ansicht, dass die Social Networks ein ungeheures Potential bieten. Und das sage ich als jemand, der bis vor 3 Monaten mit Twitter, FB und Co. noch gar nix am Hut hatte. Dein Artikel ist super strukturiert und hebt auf einen Blick die wichtigsten Aspekte hervor. Um seine eigene unverwechselbare Marke zu etablieren, ist es zudem interessant zu erfahren, wie einen Leser und andere Autoren wahrnehmen. Das kann deutlich von dem Bild abweichen, dass man selbst von sich und seinem Angebot hat und sehr dabei helfen, sich selbst zu finden, wie Du schreibst, und die Leute anzusprechen, die wirklich zu einem "passen". (Mit dem Begriff Zielgruppe hab ich meine Probleme als ehemalige Marketing-Trulla.;-) Bin da irgendwie vorgeschädigt.) Die Gefahr bei den Social Networks sehe ich allerdings darin, dass man sich schnell verzettelt und dann vielleicht nicht zu dem kommt, um das es einem Autor eigentlich geht: Seine Geschichten. Da ist gutes Zeitmanagement und Organisation gefragt. Für mich Chaotin gar nicht so einfach. ;-) Herzliche Grüße :-)

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