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Mittwoch, 28. Oktober 2015

Meine NaNoWriMo Vorbereitung



Der November rückt näher - Der NaNoWriMo steht vor der Tür!

Wer sich nun fragt, was der NaNoWriMo ist: http://nanowrimo.org/
Im Grunde geht es darum, in einem Monat magische 50.000 Wörter zu schreiben.

Wie ihr wisst, bin ich ein Planer - egal, um welches Projekt es geht.
Ich überlasse nicht alles dem Zufall, denn dann öffne ich Stress und Blockaden Tür und Tor.
Ich empfinde es als angenehm, beim schreiben schon einen roten Faden zu haben, an dem ich entlangspazieren kann. Außerdem spart es mir Zeit. Als Mutter habe ich davon nicht gerade viel.
Ich kann meine Zeit im NaNoWriMo nicht damit verschwenden, über nächste Szenen nachzudenken. Das macht mich unruhig und ich schreibe schlechter.
Und ganz ehrlich? Das ganze Planen und Vorarbeiten macht mir richtig großen Spaß.

Aber was mache ich eigentlich alles vor dem NaNoWriMo? 


    • Brainstorming auf DinA4 Blatt. Zumindest dann, wenn ich bisher nur eine grobe Idee habe und noch viel Material brauche, um eine ganze und stimmige Geschichte daraus zu machen. Dabei sind alle Ideen erlaubt, die auftauchen. Mir ist beim Brainstorming völlig egal, ob die Ideen später überhaupt in der Geschichte auftauchen. Die besten und passensten Ideen schreibe ich mir raus. Den Zettel behalte ich aber, falls ich später Löcher entdecke oder zusätzliche Ideen brauche. 
    • Pitchen. Also einen Pitch oder eine Logline schreiben. Das ist das Zusammfassen der Kernidee/des Themas in einem einzigen Satz.
    • Plotten. Ausarbeitung des 7-Punkte Systems für alle wichtigen Handlungsstränge. Ich lege besonderen Wert auf die Ausarbeitung der 7-Punkte für alle Subplots, da ich sicher gehen will, dass sie spannend genug und in sich stimmig sind. (Ausführliche Beschreibung des 7-Punkte Systems hier
    • Ausarbeitung der "Heldenreise" für meine Hauptfigur. Die Heldenreise nehme ich so genau, wie es meine Geschichte erlaubt. Zur Not fällt etwas weg. Mir ist es wichtig, dass meine Hauptfigur (und die wichtigsten Nebenfiguren) im Verlauf der Geschichte eine vernünftige Entwicklung durchmacht. 
    • Charakterliste. Auflistung aller Charaktere mit einem kurzen Satz, wieso sie für die Geschichte wichtig sind - was ihr Part in der Geschichte ist. Wer nicht wichtig genug ist, fliegt wieder raus oder muss mir eine bessere Erklärung für seine Existenz liefern.
    • Anlegen von ausführlichen Charakterbögen mit Hintergrundgeschichte, Vorlieben und Abneigungen, Träumen und Ängsten, Eigenheiten, Hobbies und was mir sonst noch einfällt. Manchmal lasse ich meinen Charakter auch einen Monolog über sich und sein Leben erzählen.
    • Ausformulieren eines Klappentexts für das Buch. Oder ein Werbetext oder Teaser. Wie auch immer man das nun nennen will. Eine kurze Zusammenfassung von 5 bis 10 Sätzen. Mir hilft das ganz besonders dabei, den Kern der Geschichte zu erfassen und zu sehen, ob sie überhaupt funktioniert.
    • Suchen eines passenden Titels oder Arbeitstitels. Ohne kann ich einfach nicht schreiben.
    • Mein Notizbuch für den November aussuchen, denn wer mich kennt, der weiß, dass es ohne bei mir nicht geht. 80% meiner Schreibzeit ergibt sich spontan, wenn mein Sohn sie mir lässt und in diesen Momenten ist selten ein PC in Reichweite.
    • Den Soundtrack zu meinem Schreibprojekt zusammenstellen, um mich in die richtige Stimmung zu bringen und mich zusätzlich zu inspirieren. Hilft mir auch oft bei Hängern.
    • Einen Bilderordner mit Inspirationsbildern erstellen, die mit der Welt, der Idee oder den Figuren zu tun haben. Seit ich Pinterest entdeckt habe, lege ich dort diese Ordner an. Auf Pinterest finde ich einfach die tollsten Bilder dafür. (Die Ordner kann man privat schalten, um nichts zu verraten.)


    Was macht ihr vor dem NaNoWriMo? Wie bereitet ihr euch vor?




        Sonntag, 23. November 2014

        Und die dritte NaNoWriMo Woche ist um

        Diese Woche ist so schnell an mir vorbeigesaust, dass ich mich kaum an sie erinnern kann.
        Was habe ich eigentlich gemacht und geschafft diese Woche in Bezug auf den NaNo?

        Ein paar Sätze mehr sind es natürlich geworden bei meinem NaNo-Projekt und ich zermartere mir das Hirn auf der Suche nach einem noch besseren Titel. Gar nicht so einfach! Ich glaube, jeder kennt das Problem, dass alle richtig guten Titelideen natürlich schon existieren. Es sei denn, man hat den Wundereinfall. Sowas gab es bei mir auch schon. Ist aber selten.

        Wer mein letztes NaNoWriMo-Update gelesen hat, der weiß, dass mein Ziel diesen November nun ein anderes ist, als die 50.000 Wörter. Ich versuche durch den NaNo meinen täglichen Output zu verdoppeln. Mein Ziel sind erstmal die 2.000 Wörter pro Tag. Ich weiß ziemlich genau, dass ich das ohne Probleme schaffen kann, wenn ich mich erst daran gewöhnen und in meinen "faulen Momenten" den Stift in die Hand nehmen würde.

        Faule Momente kennt sicher jeder. Bei mir sind das die Momente, in denen ich, statt zu schreiben, lieber "kurz mal" bei Twitter und Facebook vorbeischaue oder "nur eine" Folge einer Serie gucke.
        Und schon ist wertvolle Zeit dahin.

        Diese Woche habe ich mein Ziel noch nicht erreicht, doch es liegt ja noch eine Woche NaNoWriMo vor mir. Es sind nach wie vor täglich irgendwas zwischen 1.000 und 1.500 Wörter, einen Tag mit 1.700 Wörtern habe ich allerdings geschafft.

        Wordcount gesamt: 18.639 Wörter
        Wörter pro Tag diese Woche: von 1.005 bis 1.727 pro Tag, im Schnitt 1.259 pro Tag

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        Mehr zum NaNoWriMo 2014 auf FederKiel:
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        Sonntag, 16. November 2014

        NaNoWriMo - Update für die zweite Woche

        Die zweite Woche lief zu meinem Bedauern nicht so rund, wie ich erwartet hatte.
        Das Hauptproblem diese Woche war weniger die fehlende Zeit, (auch wenn davon noch lange nicht genug vorhanden war) als vielmehr ein Problem mit der Geschichte, die ich schreibe.
        Es hat sich eine Frage zur Zeitepoche ergeben und ich habe zu viel Zeit mit Recherche verbracht.
        Im Grunde ist Recherchezeit gut investierte Zeit, wenn es um wichtige Fragen geht, nur im NaNoWriMo ist es natürlich wenig hilfreich für den Wordcount.

        Nach dieser Woche habe ich nun für mich beschlossen, die Recherche doch eher kurz zu halten und bei der Überarbeitung des Manuskripts etwas mehr Zeit einzuplanen.

        Ein Problem, das mich länger aufgehalten hat, war meine Unsicherheit bezüglich der Zeitreise meiner Hauptfigur. Sie trifft in der Geschichte unfreiwillig einen Prinzen. Nun gestaltete es sich allerdings schwieriger als erwartet, einen passenden Prinzen in der Weltgeschichte zu finden, der in Frage kam.
        Auch wenn mein Buch ganz klar Fantasy werden soll und kein Historyschinken, so möchte ich trotzdem, dass die vorkommenden Einzelheiten geschichtlich so korrekt wie möglich sind. Das betrifft besonders Personen, Kleidung und andere Details des Alltags.

        Mir war ja schon vor dem November bewusst, dass es schwer bis unmöglich werden wird die 50.000 Wörter zu erreichen, weshalb ich auch nicht sonderlich deprimiert sind, dass ich weit zurückhänge.
        Der NaNoWriMo hat mir trotzdem schon viel gebracht.
        Ich schaffe pro Tag nun mehr Wörter, als vor dem November und auch meine Schreibprobleme haben sich in Luft aufgelöst.
        Nach der Schreibpause vergangene Woche habe ich es geschafft, meinen täglichen Output zu verdoppeln, im Vergleich zu den vorherigen Monaten.
        Dies verdanke ich ganz klar dem NaNoWriMo.

        Und so wird es für mich in den nächsten Wochen auch weniger um das Ziel der 50.000 Wörter gehen, als vielmehr darum, meinen täglichen Output nochmals zu verdoppeln.
        Für mich ein lohnenswertes und erreichbares Ziel.

        Wörter pro Tag aktuell: 1000 bis 1500 Wörter
        NaNoWordcount total: 9824 Wörter

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        NaNoWriMo Update 1: NaNoWriMo - Die erste Woche ist um
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        Samstag, 8. November 2014

        NaNoWriMo - Die erste Woche ist um

        Es ist nun eine Woche her seit dem Startschuss des diesjährigen NaNoWriMos und somit Zeit für ein erstes Update.

        Mein Start dieses Jahr war holprig. Gleich das erste Wochenende war verplant mit Familienbesuch, sowohl bei uns im trauten Heim, als auch außerhalb. Zeit zum Schreiben hatte ich nur zwischendurch hier und da mal. Große Mengen konnte ich nicht am Stück raushauen.
        Trotzdem war ich ganz zufrieden, als am Sonntag Abend der gesamte Wordcount bei 2373 Wörtern stand.

        Dann kam nun die erste Woche. Und auch sie kam mit Terminen und Hindernissen. War ja klar.
        Mein Mann saß die meisten Tage der Woche auf der Arbeit fest und mir blieben nur die kurzen Zeiten, in denen mein kleiner Schatz schlief oder sich einmal allein beschäftigte.
        Der Wordcount stieg langsam auf 3025 Wörter. Dann war erstmal Schluss.

        Kind kränkelte und Mann im Stress. Für mich hieß das erstmal: aussetzen!
        Denn, ganz klar, Familie geht für mich immer vor.

        Doch ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels.
        Seit heute geht es dem Kleinen wieder richtig gut und der Arbeitsstress meines Mannes findet am Montag ein Ende. Dann sehe ich meine Chance gekommen, um den Großteil des Rückstands aufzuholen.

        Wordcount zum jetzigen Zeitpunkt: 3484 Wörter.

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        Mehr zum NaNoWriMo auf FederKiel:
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        Freitag, 31. Oktober 2014

        Morgen gehts los - NaNoWriMo 2014


        Morgen ist es soweit und der Startschuss fällt für das wahnhafte herunterschreiben von 50.000 Wörtern in nur 30 Tagen.

        Mittlerweile hat das Fieber nun auch die letzten Teilnehmer erreicht und jeder ist vertieft in Vorbereitungen und Finger-Yoga.
        Auch ich habe meine letzten Vorbereitungen getroffen:

        • Mein Notizbuch für den November ist ausgesucht, denn wer mich kennt, der weiß, dass es ohne bei mir nicht geht. 80% meiner Schreibzeit ergibt sich spontan, wenn mein Sohn sie mir lässt und diesen Momenten ist selten ein PC in Reichweite.
        • Der Soundtrack zu meinem Schreibprojekt ist angelegt, um mich in die richtige Stimmung zu bringen und mich zusätzlich zu inspirieren.
        • Ein Bilderordner wartet brav auf dem Laptop mit Inspirationsbildern, die ich im Laufe der letzten Wochen zusammengetragen habe.
        • Mein innerer Lektor ist geknebelt und gefesselt im Schrank verstaut.

        Es kann also losgehen!
        Seid Ihr bereit?

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        Meine Vorbereitungen für den NaNoWriMo 2014 bisher:
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        Dienstag, 14. Oktober 2014

        Vorbereitung für den NaNoWriMo 2014

        Der Oktober ist nun zur Hälfte um und das heißt, in zwei Wochen ist es wieder soweit:
        Der NaNoWriMo 2014 steht vor der Tür!

        Für alle, die sich nun fragen, was der NaNoWriMo überhaupt ist, empfehle ich die Seite: http://nanowrimo.org/  Im Grunde geht es darum, in einem Monat magische 50.000 Wörter zu schreiben.

        Letztes Jahr habe ich diese Zeit dafür genutzt, nach meiner Pause wieder ganz zurück zum (regelmäßigen) Schreiben zu finden und mein Blog komplett neu aufzuziehen. (FederKiel existiert schon seit 2010!)
        In diesem Jahr möchte ich richtige Geschichten schreiben, um die 50.000 Wörter zu erreichen. Ich bin mir bis jetzt noch nicht sicher, ob in Form von Kurzgeschichten, oder ob ich mich tatsächlich an einen NaNoWriMo-Roman wagen soll.

        Um mich spontan entscheiden zu können, bin ich dabei, für beides die Vorbereitungen zu treffen.
        Etwas Planung tut gut, denn wenn man alles dem Zufall überlässt, kann der NaNoWriMo zu einer sehr stressigen Angelegenheit werden.
        Ich bin ein Planer. Egal, ob für dieses Event oder für ein anderes Projekt. Besonders aber, wenn es darauf ankommt, in kurzer Zeit viel Output zu erzeugen, brauche ich meinen roten Faden.
        Ich kann meine Zeit nicht damit verschwenden, über nächste Szenen nachzudenken. Das macht mich unruhig und ich schreibe schlechter.

        Für den NaNoWriMo empfehle ich es, über die folgenden Punkte vorher nachzudenken:
        • Genre
        • Charaktere
        • Erzählperspektive
        • Handlungsort und Zeit
        • Thema und Ende der Geschichte
        Meine Planung ist da etwas genauer. Ich finde diese vorherige Planungsphase sehr schön, um mich auf den Monat einzustimmen und eine Art Vorfreude aufzubauen. Das fördert besonders die Produktivität an den ersten Tagen, und ein gelungener Start ist nunmal das Beste für jedes Projekt.
        Das intensive Beschäftigen mit der Geschichte bringt mich dem Thema und den Figuren näher. Ein wichtiger Punkt, denn wenn ich meine Figuren nicht kenne, kann ich auch die Geschichte nicht erzählen und die Figuren nicht entsprechend handeln lassen.

        Die Vorarbeit für den Roman ist soweit getan. Folgende Punkte fassen sie zusammen:
        1. Brainstorming auf DinA4 Blatt (alle Ideen erlaubt, die auftauchen)
        2. Zusammfassen der Kernidee/des Themas in einem einzigen (nicht zu langen) Satz.
        3. Auflistung aller Charaktere mit einem kurzen Satz, wieso sie für die Geschichte wichtig sind - was ihr Part in der Geschichte ist
        4. Ausarbeitung des 7-Punkte Systems für alle wichtigen Plotlines (Ausführliche Beschreibung des 7-Punkte Systems hier
        5. Ausarbeitung der "Heldenreise" für meinen Hauptcharakter
        6. Anlegen von ausführlichen Charakterbögen
        7. Ausformulieren eines "Klappentexts" für das Buch
        8. Suchen eines passenden Titels
        Alle diese Punkte erledige ich vor dem 1.November. Damit bin ich auf der sicheren Seite.
        Nun werde ich mich noch den Kurzgeschichten widmen. Dafür werde ich für eine gewisse Menge "Stoff" sorgen, indem ich vorher mehrere Kurzgeschichtenideen skizziere, aus denen ich mir dann eine einladende Idee nach der anderen aussuchen kann. Hierfür nutze ich verschiedene Arten der Ideenfindung, wie hier beschrieben. Am liebsten habe ich die Variante mit den Reizwörtern.

        Nehmt ihr auch am NaNoWriMo teil? Wie bereitet ihr euch vor?

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        Mehr zum Thema Plotten und Vorbereitung:
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