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Sonntag, 23. November 2014

Und die dritte NaNoWriMo Woche ist um

Diese Woche ist so schnell an mir vorbeigesaust, dass ich mich kaum an sie erinnern kann.
Was habe ich eigentlich gemacht und geschafft diese Woche in Bezug auf den NaNo?

Ein paar Sätze mehr sind es natürlich geworden bei meinem NaNo-Projekt und ich zermartere mir das Hirn auf der Suche nach einem noch besseren Titel. Gar nicht so einfach! Ich glaube, jeder kennt das Problem, dass alle richtig guten Titelideen natürlich schon existieren. Es sei denn, man hat den Wundereinfall. Sowas gab es bei mir auch schon. Ist aber selten.

Wer mein letztes NaNoWriMo-Update gelesen hat, der weiß, dass mein Ziel diesen November nun ein anderes ist, als die 50.000 Wörter. Ich versuche durch den NaNo meinen täglichen Output zu verdoppeln. Mein Ziel sind erstmal die 2.000 Wörter pro Tag. Ich weiß ziemlich genau, dass ich das ohne Probleme schaffen kann, wenn ich mich erst daran gewöhnen und in meinen "faulen Momenten" den Stift in die Hand nehmen würde.

Faule Momente kennt sicher jeder. Bei mir sind das die Momente, in denen ich, statt zu schreiben, lieber "kurz mal" bei Twitter und Facebook vorbeischaue oder "nur eine" Folge einer Serie gucke.
Und schon ist wertvolle Zeit dahin.

Diese Woche habe ich mein Ziel noch nicht erreicht, doch es liegt ja noch eine Woche NaNoWriMo vor mir. Es sind nach wie vor täglich irgendwas zwischen 1.000 und 1.500 Wörter, einen Tag mit 1.700 Wörtern habe ich allerdings geschafft.

Wordcount gesamt: 18.639 Wörter
Wörter pro Tag diese Woche: von 1.005 bis 1.727 pro Tag, im Schnitt 1.259 pro Tag

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Mehr zum NaNoWriMo 2014 auf FederKiel:
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Sonntag, 16. November 2014

NaNoWriMo - Update für die zweite Woche

Die zweite Woche lief zu meinem Bedauern nicht so rund, wie ich erwartet hatte.
Das Hauptproblem diese Woche war weniger die fehlende Zeit, (auch wenn davon noch lange nicht genug vorhanden war) als vielmehr ein Problem mit der Geschichte, die ich schreibe.
Es hat sich eine Frage zur Zeitepoche ergeben und ich habe zu viel Zeit mit Recherche verbracht.
Im Grunde ist Recherchezeit gut investierte Zeit, wenn es um wichtige Fragen geht, nur im NaNoWriMo ist es natürlich wenig hilfreich für den Wordcount.

Nach dieser Woche habe ich nun für mich beschlossen, die Recherche doch eher kurz zu halten und bei der Überarbeitung des Manuskripts etwas mehr Zeit einzuplanen.

Ein Problem, das mich länger aufgehalten hat, war meine Unsicherheit bezüglich der Zeitreise meiner Hauptfigur. Sie trifft in der Geschichte unfreiwillig einen Prinzen. Nun gestaltete es sich allerdings schwieriger als erwartet, einen passenden Prinzen in der Weltgeschichte zu finden, der in Frage kam.
Auch wenn mein Buch ganz klar Fantasy werden soll und kein Historyschinken, so möchte ich trotzdem, dass die vorkommenden Einzelheiten geschichtlich so korrekt wie möglich sind. Das betrifft besonders Personen, Kleidung und andere Details des Alltags.

Mir war ja schon vor dem November bewusst, dass es schwer bis unmöglich werden wird die 50.000 Wörter zu erreichen, weshalb ich auch nicht sonderlich deprimiert sind, dass ich weit zurückhänge.
Der NaNoWriMo hat mir trotzdem schon viel gebracht.
Ich schaffe pro Tag nun mehr Wörter, als vor dem November und auch meine Schreibprobleme haben sich in Luft aufgelöst.
Nach der Schreibpause vergangene Woche habe ich es geschafft, meinen täglichen Output zu verdoppeln, im Vergleich zu den vorherigen Monaten.
Dies verdanke ich ganz klar dem NaNoWriMo.

Und so wird es für mich in den nächsten Wochen auch weniger um das Ziel der 50.000 Wörter gehen, als vielmehr darum, meinen täglichen Output nochmals zu verdoppeln.
Für mich ein lohnenswertes und erreichbares Ziel.

Wörter pro Tag aktuell: 1000 bis 1500 Wörter
NaNoWordcount total: 9824 Wörter

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NaNoWriMo Update 1: NaNoWriMo - Die erste Woche ist um
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Samstag, 8. November 2014

NaNoWriMo - Die erste Woche ist um

Es ist nun eine Woche her seit dem Startschuss des diesjährigen NaNoWriMos und somit Zeit für ein erstes Update.

Mein Start dieses Jahr war holprig. Gleich das erste Wochenende war verplant mit Familienbesuch, sowohl bei uns im trauten Heim, als auch außerhalb. Zeit zum Schreiben hatte ich nur zwischendurch hier und da mal. Große Mengen konnte ich nicht am Stück raushauen.
Trotzdem war ich ganz zufrieden, als am Sonntag Abend der gesamte Wordcount bei 2373 Wörtern stand.

Dann kam nun die erste Woche. Und auch sie kam mit Terminen und Hindernissen. War ja klar.
Mein Mann saß die meisten Tage der Woche auf der Arbeit fest und mir blieben nur die kurzen Zeiten, in denen mein kleiner Schatz schlief oder sich einmal allein beschäftigte.
Der Wordcount stieg langsam auf 3025 Wörter. Dann war erstmal Schluss.

Kind kränkelte und Mann im Stress. Für mich hieß das erstmal: aussetzen!
Denn, ganz klar, Familie geht für mich immer vor.

Doch ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels.
Seit heute geht es dem Kleinen wieder richtig gut und der Arbeitsstress meines Mannes findet am Montag ein Ende. Dann sehe ich meine Chance gekommen, um den Großteil des Rückstands aufzuholen.

Wordcount zum jetzigen Zeitpunkt: 3484 Wörter.

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Mehr zum NaNoWriMo auf FederKiel:
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Freitag, 24. Oktober 2014

Rezension: "Zeit zum Schreiben" von Richard Norden

Der Ratgeber "Zeit zum Schreiben" von Richard Norden holte mich sofort auf den ersten Seiten bei meinen Sorgen und Nöten ab: Keine Zeit, zu viele Aufgaben und die üblichen Methoden zur Zeitplanung funktionierten nicht richtig.

Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass dieser Ratgeber gleich zu Beginn mit der Vorstellung aufräumt, dass Vollzeitautoren doch wohl alle Zeit der Welt zum Schreiben haben müssten.
Er räumt auch auf mit typischen Gedanken wie "Später habe ich mehr Zeit" oder "zum Schreiben brauche ich viel Zeit am Stück und ein Landhaus in der Toskana".

Zuerst bekam ich beim Lesen ja ein wenig Panik. Richard Norden geht gekonnt auf die Unwiederbringlichkeit der verstrichenen Zeit ein und versteht es wirklich, damit ein mulmiges Gefühl in der Magengegend hervorzurufen.
Doch dann kommt er mit seinem Beispiel zu "Viele Wenigs ergeben ein Viel" und der schönen Überlegung, was alles noch geschrieben werden könnte, wenn ich ab heute jeden Tag an meinen Projekten weiterarbeiten würde.
Ich begann also zu rechnen. Mit einem erleichterten Seufzer sank ich in meinem Stuhl zurück und war guter Dinge, dass da locker 20 Bücher drin sein müssten.
Jetzt also nur noch "Zeit schaffen" dafür.

Und schon kommt die "MEHRZEIT-Methode" daher.
Ein verdammt gut gelungenes Akronym, ich ziehe meinen Hut vor Ihnen, Herr Norden!
Es steht für folgende acht Schritte:
Motivation
Ermittlung des Zeitbedarfs
Heutiger Istzustand 
Reduktion
Zeitbudget
Einplanen
Implementierung
Tuning

Die Methode ließ mich also zuerst über die Gründe nachdenken, wieso ich eigentlich schreibe und wie groß dieser Wusch tatsächlich ist. Denn ohne ausreichend Motivation kann das Vorhaben "Roman" nicht gelingen. Danach war es an der Zeit darüber nachzudenken, wie viel Zeit ich realistisch gesehen einplanen muss, um mein Ziel auch zu erreichen.

Damit ich für diese Zeit in meinem Alltag Platz habe, musste ich mir meinen Tag genauer anschauen. Und so führte ich, wie im Ratgeber vorgeschlagen, Buch über meine Aktivitäten, um hinterher in einer Analyse meine größten Zeitfresser aufzuspüren. Mein persönlicher Zeitfresser Nr.1 ist natürlich mein kleines Kind. Das wusste ich schon vor der Auswertung und grade dieser Punkt lässt sich zur Zeit nunmal nicht ändern. Aber für dieses Problem habe ich Lösungen für mich entwickelt, über die ich an anderer Stelle ausführlicher berichten werde. Andere Zeitfresser wurden von mir enttarnt und reduziert. Genau wie Richard Norden kann ich nur empfehlen die Schere hier besonders beim Fernsehen, bei Online Games und beim Social -Media-Surfen anzusetzen. Ich habe diese Bereiche aufgegeben oder auf das für mich absolute Minimum reduziert und bin, entgegen meiner Erwartung, sehr zufrieden.

Nun ging es nur noch darum, meine 24 Stunden auf alle wichtigen Bereiche, die übrig geblieben sind, sinnvoll aufzuteilen, ihnen feste Zeiten zuzuschreiben und dieses System dann in den Alltag zu übernehmen und nach einiger Zeit, wenn nötig, anzupassen. Hier bekam ich dann doch als Mutter die ersten Probleme. Das Einplanen fester Zeiten war nur während der Schlafenzeiten meines Sohnes möglich. Das tat ich dann aber auch. Seine Schlafenszeiten sind für mich fest und effektiv verplant. Für die Wachzeiten, die ja den größten Teil des Tages einnehmen, hat sich bei mir ein flexibler Plan bewährt. Dieser legt grobe Zeiten fest, die ich immer an die Anforderungen des jeweiligen Tages anpassen kann. Das Tuning setzt also bei mir jeden Tag von neuem an.

Mir hat besonders die Analyse meines Alltags geholfen. Zwar wusste ich um die größten Zeitfresser, doch ein paar Kleinigkeiten waren mir nicht bewusst, bis ich sie schwarz auf weiß vor mir hatte.
Ein anderer wichtiger Punkt des Ratgebers war für mich, das große Vorhaben "einen Roman zu schreiben" in Teilstrecken zu zerlegen, die kleiner und überschaubarer sind, und deren Zeitaufwand ich besser einschätzen kann.

Fazit:
Der Ratgeber "Zeit zum Schreiben" hat mir sehr gut gefallen.
Er gibt Tipps zum Alltagsumbau und wichtige Hinweise, wo man dafür ansetzen kann.
Anstatt nur gut gemeinte Ratschläge zu erteilen, lässt Richard Norden den Leser selbst aktiv werden.
In einer Selbstanalyse kann der Leser ganz genau sehen, wo sich seine größten Zeitfresser verstecken. Dies führt ihm richtig vor Augen, wie er seinen Tag verbringt und lässt keinen Platz mehr für Ausreden.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Probleme hat, das Schreiben in seinen Alltag zu integrieren und häufig denkt "Zum Schreiben habe ich keine Zeit".
Die Zeit, die man für "Zeit zum Schreiben" investieren muss, bekommt man um ein vielfaches wieder zurück.

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Rezension zu Schreibratgebern auf FederKiel: Schreibratgeber

Mehr zum Thema Zeit auf FederKiel:
    Bloggen - verlorene Schreibzeit oder sinnvolle Beschäftigung?
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      Dienstag, 11. März 2014

      Schreibtagebuch Eintrag 11: Das Monster unter meinem Bett


      Nachts wach im Bett zu liegen ist nicht nur ein Ärgernis, sondern auch äußerst gefährlich.

      Zumindest, wenn man Autor ist.

      Oder zumindest bei mir.





      Die Dunkelheit und diese herrliche Stille sorgen dafür, dass meine Sinne nicht übermäßig strapaziert werden und mein Kopf sich beruhigen kann.
      Anfangs ist das noch ganz schön. Meine Gedanken beginnen zu wandern, entspannt lasse ich sie gewähren, doch dann ist sie plötzlich da:

      Die neue Idee.

      Halb Engel, halb Dämon steht sie vor mir.
      Als wäre das Monster unter meinem Bett hervorgekrochen um mich anzufallen.
      Und diesem Monster ist es vollkommen egal, dass ich eigentlich grade an etwas ganz anderem arbeite.
      Es will Aufmerksamkeit, und zwar jetzt gleich.
      Zugegeben: Ich bin auch nicht sonderlich gut darin, das Monster in seine Schranken zu weisen, oder in seinen Käfig, wenn man so will.
      Ich spinne einfach zu gern Geschichten, um bei so einer Chance Nein sagen zu können. Besonders nachts im kuschelig warmen Bett.

      So beginnt es dann.
      Zuerst verschwende ich meist um die 20 Minuten damit, die Idee ganz grob zu umreißen, sagen wir, einen ganz groben Plot zu entwickeln. Dieser hat sogar hin und wieder noch kein Ende. Es sind meist nur so 3 bis 5 Sätze, die mir vorschweben.
      Dann gehen weitere 10 Minuten drauf, um die Figuren mit (vorläufigen) Namen zu bestücken, sonst wird mein Kopf beim Gedankenschreiben immer abgelenkt von dieser Umgewissheit.
      Plötzlich habe ich gar keine Lust mehr zu schlafen. Grinsend und im Geiste vor mich hinredend liege ich da und genieße mein Kopfkino.
      Als nächstes pickt sich mein Hirn eine der Kernszenen raus, die ich mir für die Geschichte überlegt habe und beginnt sie zu formulieren. Hier beackert es nun zum Teil fünf Sätze für locker 10 Minuten, fügt Nebensätze ein, streicht andere, stellt die Satzteile so lange um, bis es sitzt.

      Irgendwann, meist nach der Pipi-Pause, fällt mir auf, wie viel Schlafenszeit ich schon mit Wachliegen verbracht habe und ich sage mir, dass ich dringend mal die Augen schließen und ins Traumland segeln sollte.
      Doch eine andere Stimme wird laut. Sie erinnert mich daran, dass ich nach dem Aufwachen am nächsten Tag sicherlich tolle Formulierungen vergessen haben werde.

      Also Notizbuch geschnappt und rein mit dem Text.

      So wurde nun ein neues Monster geboren. Es ist klein und süß, mit viel Feuer und Regen. Ein Fantasy-Monster, mal wieder. Und es hat eine Geschichte zu erzählen, die Geschichte von Ria.

      Hier ist es also, das jüngste Monster im Hause Kohrt, darf ich vorstellen:  Die Glutrot-Saga

      Mehr dazu, wenn wir uns näher kennengelernt haben.

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      (Endlich bin ich mit den Einträgen des Schreibtagebuchs in der "Gegenwart" angekommen, habe also die letzten Monate aufgeholt und es wird von nun an kein Datum bei den Überschriften gebraucht. Dafür könnten die Einträge nun etwas kürzer ausfallen, gehen sie doch jetzt immer ganz aktuell online.)
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      Hier geht es zu Eintrag 10: Schreibtagebuch Eintrag 10: Klappentexte und Kurzgeschichten

      Zum Anfang: Schreibtagebuch Eintrag 1: Das Schreibtischchaos
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       Tipps zur Ideenfindung auf FederKiel:
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      Dienstag, 4. März 2014

      Schreibtagebuch Eintrag 10: Klappentexte und Kurzgeschichten

      Februar 2014
      Wie so viele andere, habe ich auch Probleme mit der Zeit.
      Mein süßer kleiner Engel hier zu Hause fordert zur Zeit viel Aufmerksamkeit und lässt mich selten für 10 Minuten am Stück arbeiten. Das schlägt sich nicht nur auf die Schreibzeit für meine Bücher nieder, sondern beeinflusst auch die Zeit, die mir für FederKiel bleibt. Den ursprünglichen Rhythmus der Posts kann ich momentan nicht einhalten. Beiträge werde ich von nun an ohne feste Tage veröffentlichen. Dafür soll es einige neue Rubriken geben. Seid gespannt!


      Meinen Jahresplan für 2014 habe ich nun auch überarbeiten müssen.
      Bei meinem aktuellen Zeitproblem waren die Ziele einfach nicht mehr realistisch. Ich möchte ungern meine Schattenläufer-Serie, an der mir viel liegt, forcieren nur um am Ende des Jahres vor einem miesen fertigen Manuskript zu sitzen. Diese Serie möchte ich um nicht auf der Welt versauen.
      Eine gute Geschichte braucht Zeit.
      Der neue Plan sieht dieses Jahr ein fertiges Manuskript vor. Weiterhin diverse Kurzgeschichten.
      Ein Grund für die Kurzgeschichten ist, dass ich nach der längeren Schreibpause mit ihnen gut üben kann.
      Weiterer Grund für die Entscheidung ist meine Idee, Kurzgeschichten aus der Fantasywelt zu erzählen, in der auch meine Serie spielt und so das Interesse potentieller Leser zu wecken. Auch hierzu bald mehr, wenn es soweit ist. Freut euch auf spannende Abenteuer aus Niam!

      Ich habe mich diesen Monat natürlich auch an meinen Projekten ausgelassen, wenn es zeitlich möglich war.
      Es waren die Buchtitel und Klappentexte (Buchrückentexte, Werbetexte, wie auch immer) dran.

      Buchtitel finde ich immer schwierig.
      Nicht die Suche an sich, denn mir fallen auf Anhieb oft mehrere schöne Titel ein, sondern die Jagd nach einem Titel, der nicht schon hundertfach benutzt wurde.
      Nach und nach gebe ich Titel für Titel bei Amazon und Google ein und kann mich meist eines genervten Seufzens nicht erwehren. Am Ende bleiben dann zwei oder drei Möglichkeiten auf der Liste übrig.
      Die Titel für die ich mich entschieden habe sind für das Mystery Romance Buch "Melissa im Bann der Zeit" und für das erste Buch meiner Dark Fantasy Serie "Der Beginn der Finsternis".

      Nach Lektüre mehrerer Ratgeber zum Thema Klappentext habe ich mich einen Abend im Schutze der Dunkelheit auch an den Texten für die beiden Bücher versucht.
      Nach positiven Rückmeldungen (und kleinen Änderungen, danke an alle Helfer) hier einmal zum schmackhaft machen:

      Der Beginn der Finsternis - Band 1 der Schattenläufer-Chronik
      Kaydon, Roiben, Liss und Joanna sind Schattenläufer.

      Als Sondereinheit der Nachtwache schützen sie die Königsfamilie und die Stadt Kerenor vor der Bedrohung, die in der Dunkelheit auf sie lauert: Den Nachtwandlern.
      Als die prophezeite Finsternis einsetzt, werden ihre Fähigkeiten im Kampf gegen die schier übermächtigen Wesen auf eine harte Probe gestellt.
      Doch nicht nur von außen droht der Stadt Gefahr. Hinweise auf einen Anschlag erreichen die Freunde. Wer ist es, der dem Prinzen nach dem Leben trachtet?

      Melissa im Bann der Zeit
      Ein Geräusch reißt Melissa aus dem Schlaf.
      Der seltsame Fremde, der ihr Wohnzimmer auf den Kopf gestellt hat, türmt mit einem alten Erbstück.
      Als Melissa die Verfolgung aufnimmt wird sie von einem mysteriösen Licht mitgerissen und steht unvermittelt mitten im Schlafgemach eines Prinzen.
      Und dann tauchen aus dem Nichts auch noch drei Gestalten in Roben auf, die von sich behaupten Zeitwächter zu sein.

      Weiterhin habe ich mit dem ersten Kapitel von Melissa begonnen und sie steht kurz davor beim Prinzen zu landen. Hierbei habe ich gelernt, dass ich Schwierigkeiten bei der Beschreibung von Geräuschen und Licht habe. Etwas, an dem ich arbeiten muss. Man lernt ja nie aus.

      Montag, 20. Januar 2014

      Bloggen - verlorene Schreibzeit oder sinnvolle Beschäftigung?

      Ich verbringe jede Woche einige Stunden mit dem Schreiben für mein Blog. Diese Zeit könnte ich natürlich auch nutzen, um an meinem Roman zu arbeiten. Bloggen ist also durchaus eine Ablenkung vom Schreiben.

      Es ist eine Ablenkung, die ich brauche.
      Ich kann nicht Tag für Tag, Stunde für Stunde über meinem Manuskript hängen, ohne meinem Kopf auch mal eine Auszeit zu gönnen. Das ist natürlich von Autor zu Autor verschieden, doch ich weiß, viele brauchen zwischendurch eine Pause. Wieso diese also nicht zur Blogzeit machen?

      Ich genieße diese Art des Schreibens, sie unterscheidet sich erheblich von meiner Art, Romane zu schreiben.
      Mir gefällt daran auch, dass ich meine Gedanken und Erfahrungen bezüglich meiner Arbeit niederschreiben kann. Sicherlich könnte ich das auch mit einem Tagebuch erleben. Zum Teil ist dies der Fall, denn viele meiner Blogeinträge entstehen in erster Fassung in meinem geliebten Notizbuch.

      Das Bloggen hat dabei aber auch eine soziale Komponente, die mir gefällt.
      Meine Erfahrungen sind für andere abrufbar, unterhaltsam und bereichernd. Außerdem besteht die Möglichkeit, mir dazu gezielt Feedback zu geben und sich über diese Themen zu unterhalten.

      Nicht zu verachten ist natürlich auch der Werbefaktor, wenn man gedenkt seine Bücher zu veröffentlichen.
      Die Leser des Blogs werden zu den ersten gehören, die etwas davon mitbekommen, dass ein neues Buch rauskommt.

      Wichtig ist bei all dem natürlich, dass man es schafft, eine gewisse Balance in die Sache zu bringen.
      Niemandem ist damit geholfen, wenn er mehr Zeit für das Bloggen aufbringen muss, als er danach noch für seine Bücher übrig hat. Die Schreibzeit und auch die Freizeit sollten gut aufgeteilt sein.

      Wenn du als Autor also die Zeit und die Lust hast zu bloggen, großartig! Mach es!
      Wenn nicht, dann lass es sein.

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      Mehr zum Thema Social Media auf FederKiel:
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      Freitag, 27. Dezember 2013

      Schreibtagebuch Eintrag 5: Aller Anfang...

      November 2010
      Recherche ist in der heutigen Zeit ziemlich einfach, dank Google und Co. So verbringe ich nun Stunden damit, für mich relevante Suchbegriffe in den bodenlosen Schlund von Google zu werfen und zu lesen, und zu lesen, und zu lesen und zu notieren.
      Ab einem gewissen Punkt finde ich es dann doch leichter, mir in meinen Lesezeichen einen eigenen Ordner zum Buch anzulegen. Innerhalb kürzester Zeit ist dieser auch gut gefüllt.

      Also ran ans Werk.


      Ich lege mir ein neues Dokument an. In dieses möchte ich alles Wichtige notieren, das mir zu meinen Figuren einfällt. Ich schreibe los. Zu meiner Hauptfigur habe ich einen besonderen Draht, ich weiß von ihr alles, wie von einem guten Freund. Vom Aussehen, über ihre Kindheit bis zu ihren Wünschen und Ängsten. Bei anderen Figuren fällt der Textabschnitt weit kürzer aus. Ich frage mich: Kenne ich meine Figuren überhaupt? Es muss ja jetzt noch nicht vollständig sein. Hauptsache, ich habe erstmal alles aus meinem Kopf raus und schaffe Platz für neue Ideen zur Handlung.

      Ich eröffne ein weiteres Dokument. Es trägt den bedeutenden Namen: Plot. Ich halte einen Moment inne und starre auf den Titel. Mir wird in diesem Moment bewusst, wie wichtig diese Datei in der Zukunft für mich werden wird, trägt sie doch das gesamte Gewicht des Romans auf ihren Schultern.
      Der Plot muss gut werden, plausibel, spannend, voller Bewegung.
      Ich schreibe alle Ideen nieder. So viele Anmerkungen, wie ich nur kann und ordne sie ganz sorgsam nach dem Zeitverlauf. Und siehe da, erste Lücken! Doch ich möchte es dabei belassen und diese Lücken beim Schreiben füllen. Also zurück zum ersten Satz.
      Ich öffne das alte Manuskript und tippe den Namen der Hauptfigur ein. Der Rest des ersten Satzes folgt sofort. Eine kurze Beschreibung der Szenerie, ich lasse meine Figur handeln, und schon ist der erste Absatz fertig. Selig und mit einem Lächeln auf den Lippen überfliege ich mein Werk. Gefällt mir. Auf zum nächsten Absatz!

      Der Wald. Ja, wie beschreibe ich denn nun diesen Wald?
      Ich schließe kurz die Augen und versetze mich noch etwas mehr in die Szene.
      Wunderbar, mir fehlen die Worte. Bin ich jetzt etwa an die Grenzen meines Wortschatzes gestoßen? Und das im ersten Kapitel, klasse.
      Ich beschließe, es wird Zeit für eine Pause.
      So stapfe ich in die Küche, werfe den Wasserkocher für eine Tasse Tee an und schaue auf die Uhr. Schon so spät?
      Zum erstem Mal in diesem Schreibprozess überkommt mich der Gedanke, dass ich dieses Buch nie zu Ende bringen werde, weil ich schlicht vorher an diversen Altersgebrechen sterbe.
      Also lieber keine Zeit verlieren. Tee geschnappt und ab an den Schreibtisch.
      Wo war ich noch gleich? Richtig, der Wald.
      Ich entscheide mich für eine recht klischeebehaftete Beschreibung und setze, zum späteren Überarbeiten, meine erste rote Markierung. Zu diesem Zeitpunkt weiß ich noch nicht, dass im Verlaufe der Arbeit noch viele, viele von ihnen folgen sollten.

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      Hier geht es zu Eintrag 6: Schreibtagebuch Eintrag 6: Die Jagd nach dem Plot
      Hier geht es zu Eintrag 4: Schreibtagebuch Eintrag 4: Schreibratgeber

      Zum Anfang: Schreibtagebuch Eintrag 1: Das Schreibtischchaos
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