Sonntag, 1. Februar 2015

Schreibtagebuch Eintrag 14: Blogbaustelle und Schattenläufer


Ab diesem Jahr gibt es das Schreibtagebuch monatlich.
Was war also los im Januar? Woran habe ich gearbeitet und wie bin ich voran gekommen?

Blog


Diesen Monat ging viel Zeit für die Planung von 2015 drauf. Ein neuer Plan für FederKiel musste festgehalten, Ideen für die Umsetzung gesammelt und Themen für Beiträge überlegt werden.
Eine gewisse Anzahl an Stunden ist schon in die Umgestaltung des Blogs geflossen und die ersten Beiträge sind überarbeitet. Ich bin mit den Neuerungen zufrieden und die positive Rückmeldung der Leser bestätigt mich da.

Diesen Monat hat mich der Liebster-Blog-Award erwischt und so habe ich mich den Fragen von Benjamin gestellt: 11 Fragen, 11 Antworten

Die ersten Interviews für FederKiel sind in Arbeit.

Bücher


Ich würde ja gerne an dieser Stelle mit aktuellen Wordcounts aufwarten, doch als Fan von Papier und Stift habe ich im Moment keine Zahlen parat.
Ich bin dabei meine Notizblöcke abzutippen und sobald dieser riesige Akt durch ist werde ich meine Projektseite auf den neuesten Stand bringen.

Projekt "Schattenläufer"
An diesem Projekt habe ich im Januar am meisten gearbeitet, auch wenn es nicht die Nummer 1 auf meiner Liste ist. Was hat sich hier neben ein paar Zeilen für das Manuskript genau getan?
  • Alle wichtigen Figuren haben endlich Nachnamen bekommen. Ich habe mich im Zuge der Namensgebung mit der Bedeutung und Herkunft von Namen beschäftigt und mit diversen Heiligen und Personen aus der Antike.
  • Vier wichtige Familien haben eine längere Familiengeschichte erhalten und neue Hintergrundgeheimnisse.
  • Ich habe zwei neue und spannende Konflikte zwischen den Hauptfiguren geschaffen.
  • Ich habe erste Ideen für die Familienwappen gesammelt.

Projekt "Maus"
Mein aktuelles Projekt Nummer 1. Ein Kinderbuch. Durch mangelnden Schreibtischplatz bin ich nicht besonders zum Zeichnen der Illustrationen gekommen.
  • Ich habe die Geschichte nochmal leicht geändert. Mir war die Geschichte zu linear, auch Kinder wollen Spannung. 
  • Ich habe mir zwei Möglichkeiten für die Umsetzung in Print überlegt. Es wäre das normale Papierbuch möglich, aber es würde sich auch ein Pappseitenbuch mit Klappen anbieten, da es eine Detektivgeschichte ist. Die Umsetzung ist aber schwer ohne Verlag.
  • Ich habe begonnen die möglichen Illustrationen für die einzelnen Szenen zu skizzieren. Hier plage ich mich noch mit dem optimalen Verhältnis von Bild und Text herum.

Projekt "Melissa"
Ich muss gestehen, dass ich diesen Monat fast nichts für dieses Projekt getan habe. Dabei soll es endlich fertig werden. Ich stecke in einem Teil der Geschichte fest, den ich weniger gut geplant habe. Schwupps bin ich blockiert.


Was hat sich bei Projekten in der Warteschleife getan?

Projekt "Glutrot"
Die bisherigen Notizen und Szenen habe ich sortiert und in eine Reihenfolge gebracht. Sie können nun abgetippt werden und das ganze Projekt hat das Stadium erreicht, in dem es fertig geplottet werden kann.

Projekt "Rotschopf"
Mir sind mehrere Szenen eingefallen, die ich fertig ausformuliert habe. Hierbei ist eine neue Gruppe Gegenspieler aufgetaucht, die ich sehr faszinierend finde. Das Örtchen, in dem die Geschichte spielt, ist detailreicher geworden und eine erste Skizze der Karte war möglich.


Bücher gelesen im Januar


"Adjektive - gut oder böse", Stephan Waldscheidt
"How To Stop Time", Derek Murphy
"Kreativität lernen - Mit sechs einfachen Kreativitätstechniken", Madame Missou
"Night School" Band 4, C.J. Daugherty
"Darkside" Band 1, Tom Becker


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Hier geht es zu Eintrag 13: Schreibtagebuch Eintrag 13: Das Schreiben und die liebe Zeit
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Freitag, 23. Januar 2015

Liebster Award - 11 Fragen, 11 Antworten


Heute mal etwas Spaß.
Der liebe "Benjamin Spang" hat mich für den sogenannten "Liebster Award" nominiert.
Vielen Dank dafür! Dieser Beitrag hat mich auch einiges an Nerven gekostet.


Die 11 Fragen von Benjamin und meine Antworten

 

- Worin bist du richtig gut? Was kannst du überhaupt nicht?
Im Erfinden, Zeichnen, Zuhören und Helfen bin ich sehr gut.
Ich kann nicht zu Süßigkeiten Nein sagen, meinen Schreibtisch ordentlich halten und auch dann keine Liegestütze, wenns um mein Leben gehen würde.

- Welche Schreibprojekte willst du 2015 veröffentlichen?
Wollen? Ganz viele. Realistisch wird wohl das Kinderbuch Projekt "Maus" fertig und mein Romantasy Roman Projekt "Melissa", der als Romance begann und immer mehr Fantasy anhäufte. 

- Neues Jahr, neue Taten: Was ist dein wichtigstes Ziel für 2015?
Ein Projekt fertig stellen und in die weite Welt werfen. 

- Erzähle uns etwas über das Schreibprojekt in deiner Schublade, dass du "irgendwann mal" überarbeiten willst.
Das wäre wohl mein erstes großes Fantasyprojekt, das ich mit 16 schrieb. Voller Klischees und Kitsch, halt etwas für 16jährige. Dafür allerdings ohne Elfen oder Vampire!
Da ich Jahre in die Entwicklung der Welt, mit Sprachen, Schriften, Völkern usw., gesteckt habe, wäre es eine Verschwendung, das Ganze niemals zu überarbeiten und zu veröffentlichen.
Das Original dreht sich um eine Prophezeiung, ein verwaistes Mädchen, all die Bürden, die sämtliche Charaktere zu tragen haben und um die Erschaffung einer besseren Welt.

- Lasse den Hauptcharakter deines aktuellen Schreibprojektes gegen einen Werwolf kämpfen. Den Ausgang des Kampfes bestimmst du!
Mit einem kaum hörbaren Geräusch zischte die Sense durch die Luft und durchschnitt die feste Haut des Werwolfarms. Sein Brüllen dröhnte Liss in den Ohren.
Er setzte zum Sprung an und sie hob herausfordernd das andere Ende der doppelten Sense in die Höhe. Doch mit einem großen Satz verschwand der Werwolf in den Schatten des Waldes.
Liss blickte über ihre Schulter zu Kaydon, der ein paar Schritte von ihr entfernt wachsam in die Dunkelheit starrte. Er atmete schwer.
"Was zur Hölle war das? Das war keiner der Nachtwandler!"
"Sah eher aus wie ihr muskulöser Cousin."
Der Schein der Fackel verlor sich nach wenigen Schritten in der Finsternis und was zu erkennen war, war für den Kampf kaum genug. Plötzlich bemerkte Liss eine Bewegung.
Etwas glitt durch die Büsche neben ihr.
Der Werwolf heulte auf und stürzte aus dem Dickicht auf sie zu.
Seine Pranke zuckte und griff nach ihrem Hals. Liss wich dem Hieb durch eine schnelle Drehung aus, doch seine Klauen fanden ihr Ziel. Wie Nadeln gruben sie sich tief in ihre Schulter.
Sie riss sich los und stolperte ein paar Schritte rückwärts, während sie nach ihrer Verletzung tastete.
"Verdammte Scheiße", fluchte sie und konnte spüren, wie das Blut zwischen ihren Fingern hindurchlief. Der Werwolf zögerte nicht und schlug erneut zu.
Liss riss ihre Waffe mit beiden Händen in die Höhe und fing den ersten Hieb ab, doch der Aufprall des zweiten war zu stark. Ein stechender Schmerz jagte durch ihre Schulter. Sie sank auf die Knie. Der Werwolf holte zu einem weiteren Angriff aus.
Aus dem Augenwinkel sah Liss den wehenden Mantel von Kaydon und warf sich instinktiv zur Seite. Seine Schwertklinge zischte an ihrem Kopf vorbei und traf die Brust des Werwolfs. Dieser taumelte zurück und ein Schwall Blut quoll hervor.
Liss rollte sich auf dem gefrorenen Boden aus der Gefahrenzone und nutzte den Schwung, um wieder auf die Füße zu kommen.
Fauchend versuchte der Werwolf Kaydon auf Abstand zu halten.
Wie ein tödlicher Schatten umrundete Liss die Kreatur und schlug zu. Der Hieb saß.
Der Werwolf ging brüllend zu Boden. Sein Blut sickerte in den Schnee und mit einem langgezogenen Zischen stieß er seinen letzten Atem aus.

- Zähle die ersten 5 Filme in deinem DVD-Regal auf. Von links nach rechts! Erzähle uns in kurzen Sätzen, warum du sie gekauft hast.
"Matrix", weil ich die Geschichte gut finde.
"Der Club der toten Dichter", weil der Film mich berührt hat.
"Harry und Sally", weil ich den Film einfach haben musste. Immer wieder lustig.
"Repo! The Genetic Opera", weil es der geilere Repo Film ist. Mit Musik! Hat mein Mann gekauft.
"I'm a Cyborg, but that's ok", weil... super strange. Hat mein Mann gekauft.

- Wie sieht dein Schreiballtag aus?
Pures Chaos. Mein Schreiballtag biegt sich wie Kaugummi um den Alltag mit meinem Sohn herum. Ich beginne mit dem Schreiben, nachdem mein Sohn gefrühstückt hat und bespaßt wurde. Aber nur, wenn er mich auch lässt. Manchmal also auch erst, wenn er Mittagsschlaf hält. Nachmittags schreibe ich auf dem Spielteppich mit Stift in der einen und Bauklotz oder Auto in der anderen Hand, auf dem Bett, während mein Sohn unter der Decke Verstecken spielt oder auf dem Spielplatz im Park. 
Ich schreibe wo und wann ich kann. Wenn ich nicht jede Möglichkeit nutzen würde, blieben mir nur die müden Abendstunden. Manchmal schreibe ich Nachts in der Dunkelheit, im Bett mit meinem kleinen Leselicht.

- Verrate uns deine Top 3 Blogs/Websites über das Schreiben.
Stephan Waldscheidt http://schriftzeit.de/
Marcus Johanus https://marcusjohanus.wordpress.com/
Annika Bühnemann http://www.vomschreibenleben.de/

- Mit welcher Art von Marketing für deine Bücher hattest du bisher den größten Erfolg?
Bisher ist noch kein Buch draußen. Ich schätze mal am Anfang werde ich über Twitter und Facebook die meisten Leser erreichen.

- Was nervt dich an deinem Dasein als (verlagsunabhängiger) Autor am meisten? Alternativ: Was nervt dich beim Schreiben am meisten?
Wäre ich schon mit einem Buch bei Amazon, würde es mich am meisten nerven, dass einige Menschen einen Autor nicht ernstnehmen, wenn er nicht über einen Verlag veröffentlicht.
Am Schreiben nervt mich rein gar nichts. Nur, dass ich nicht von Morgens bis Abends schreiben kann. Am liebsten würde ich den ganzen Tag schreiben und ein Buch nach dem anderen rauspupsen.

- Bist du entdeckender oder planender Schreiber? Erzähle uns grob, wie du mit dem Schreiben einer neuen Geschichte beginnst.
Ich bin ein Hardcoreplaner. Ich hasse Lücken. Wenn ich beim Schreiben auf eine Lücke treffe, die ich vorher nicht durchdacht habe, stockt mein Schreibfluss und ich werde unsicher. Ich will genau wissen, was wann passiert. Ich arbeite gern mit Vorausdeutungen und Symbolen. Das geht am besten, wenn alles beim Schreiben schon feststeht.
Ich mache zuerst eine MindMap, dann das 7-Punkte System, danach die Heldenreise und dann skizziere ich jedes Kapitel.

Jetzt seid ihr dran!


Gemäß den Regeln muss ich jetzt 11 weitere Personen nominieren:

Diandra Linnemann  http://diandrasgeschichtenquelle.org/blog/
Andrea Bielfeldt  http://andrea-bielfeldt.de/category/blogspot/
Jennifer Jäger  http://jennifer-jaeger.com/
Anna Thur  http://www.annathur.de/blog/
Juliana Fabula  http://julianafabula.de/category/news/
Juna Fischer  http://lesen.juna-fischer.de/
Hilke-Gesa Bußmann  http://blog.hilke-gesabussmann.de/blog/
Ben  https://cheshirepunk.wordpress.com/
Sabine Schäfers  http://sabine-schaefers.de/
Stefanie Bender  http://federspuren.blogspot.de/
Stefanie Leo  http://lesenlebenlachen.de/

Sie können diese 11 Fragen auf ihrem Blog beantworten:

1) Wie bist du zum (Buch-/Blog-)Schreiben gekommen?
2) Wie und womit planst du deine Bücher/Blogposts und woher kommen deine Ideen?
3) Liest du gern? Hast du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?
4) Woran schreibst du zur Zeit?
5) Wie startest du morgens in den Tag?
6) Was war der bisher schönste Moment in deinem Leben?
7) Welche fiktive Person aus Buch oder Film/Serie würdest du gern einmal treffen?
8) Was sind deine Vorsätze für 2015?
9) In welchem Land würdest du gern für ein Jahr wohnen?
10) Ganz ehrlich, wie aufgeräumt ist dein Schreibtisch?
11) Kaffee oder Tee?

Viel Spaß!



Sonntag, 23. November 2014

Und die dritte NaNoWriMo Woche ist um

Diese Woche ist so schnell an mir vorbeigesaust, dass ich mich kaum an sie erinnern kann.
Was habe ich eigentlich gemacht und geschafft diese Woche in Bezug auf den NaNo?

Ein paar Sätze mehr sind es natürlich geworden bei meinem NaNo-Projekt und ich zermartere mir das Hirn auf der Suche nach einem noch besseren Titel. Gar nicht so einfach! Ich glaube, jeder kennt das Problem, dass alle richtig guten Titelideen natürlich schon existieren. Es sei denn, man hat den Wundereinfall. Sowas gab es bei mir auch schon. Ist aber selten.

Wer mein letztes NaNoWriMo-Update gelesen hat, der weiß, dass mein Ziel diesen November nun ein anderes ist, als die 50.000 Wörter. Ich versuche durch den NaNo meinen täglichen Output zu verdoppeln. Mein Ziel sind erstmal die 2.000 Wörter pro Tag. Ich weiß ziemlich genau, dass ich das ohne Probleme schaffen kann, wenn ich mich erst daran gewöhnen und in meinen "faulen Momenten" den Stift in die Hand nehmen würde.

Faule Momente kennt sicher jeder. Bei mir sind das die Momente, in denen ich, statt zu schreiben, lieber "kurz mal" bei Twitter und Facebook vorbeischaue oder "nur eine" Folge einer Serie gucke.
Und schon ist wertvolle Zeit dahin.

Diese Woche habe ich mein Ziel noch nicht erreicht, doch es liegt ja noch eine Woche NaNoWriMo vor mir. Es sind nach wie vor täglich irgendwas zwischen 1.000 und 1.500 Wörter, einen Tag mit 1.700 Wörtern habe ich allerdings geschafft.

Wordcount gesamt: 18.639 Wörter
Wörter pro Tag diese Woche: von 1.005 bis 1.727 pro Tag, im Schnitt 1.259 pro Tag

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Mehr zum NaNoWriMo 2014 auf FederKiel:
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Sonntag, 16. November 2014

NaNoWriMo - Update für die zweite Woche

Die zweite Woche lief zu meinem Bedauern nicht so rund, wie ich erwartet hatte.
Das Hauptproblem diese Woche war weniger die fehlende Zeit, (auch wenn davon noch lange nicht genug vorhanden war) als vielmehr ein Problem mit der Geschichte, die ich schreibe.
Es hat sich eine Frage zur Zeitepoche ergeben und ich habe zu viel Zeit mit Recherche verbracht.
Im Grunde ist Recherchezeit gut investierte Zeit, wenn es um wichtige Fragen geht, nur im NaNoWriMo ist es natürlich wenig hilfreich für den Wordcount.

Nach dieser Woche habe ich nun für mich beschlossen, die Recherche doch eher kurz zu halten und bei der Überarbeitung des Manuskripts etwas mehr Zeit einzuplanen.

Ein Problem, das mich länger aufgehalten hat, war meine Unsicherheit bezüglich der Zeitreise meiner Hauptfigur. Sie trifft in der Geschichte unfreiwillig einen Prinzen. Nun gestaltete es sich allerdings schwieriger als erwartet, einen passenden Prinzen in der Weltgeschichte zu finden, der in Frage kam.
Auch wenn mein Buch ganz klar Fantasy werden soll und kein Historyschinken, so möchte ich trotzdem, dass die vorkommenden Einzelheiten geschichtlich so korrekt wie möglich sind. Das betrifft besonders Personen, Kleidung und andere Details des Alltags.

Mir war ja schon vor dem November bewusst, dass es schwer bis unmöglich werden wird die 50.000 Wörter zu erreichen, weshalb ich auch nicht sonderlich deprimiert sind, dass ich weit zurückhänge.
Der NaNoWriMo hat mir trotzdem schon viel gebracht.
Ich schaffe pro Tag nun mehr Wörter, als vor dem November und auch meine Schreibprobleme haben sich in Luft aufgelöst.
Nach der Schreibpause vergangene Woche habe ich es geschafft, meinen täglichen Output zu verdoppeln, im Vergleich zu den vorherigen Monaten.
Dies verdanke ich ganz klar dem NaNoWriMo.

Und so wird es für mich in den nächsten Wochen auch weniger um das Ziel der 50.000 Wörter gehen, als vielmehr darum, meinen täglichen Output nochmals zu verdoppeln.
Für mich ein lohnenswertes und erreichbares Ziel.

Wörter pro Tag aktuell: 1000 bis 1500 Wörter
NaNoWordcount total: 9824 Wörter

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NaNoWriMo Update 1: NaNoWriMo - Die erste Woche ist um
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Montag, 10. November 2014

Von Stichpunkten zum Plot - Mind Map und Karten-Matrix

Bei meinem Besuch in der Stadtbibliothek habe ich mir aus fünf zufällig gewählten Büchern fünf Stichpunkte gesucht, die ich zu einer Geschichte zusammenbasteln möchte.
Diese waren:

    -Misslungenes Experiment von Zauberern
      -Angst vor einer Farbe
        -Geldgierige Person
          -Mord mit Mistgabel in Nachbars Garten
            -Kosmetikherstellung in eigener Küche

              Daraus lässt sich sicherlich mit etwas Überlegung eine Idee stricken, doch eine einzige Idee macht noch keinen Roman. Die Idee bringt einem die Ausgangssituation und den Schluss und vielleicht auch das ein oder andere große Ereignis, doch um einen ganzen Roman daraus zu machen, muss auch das große Loch in der Mitte gefüllt werden.
              Dafür sind weitere Ideen nötig.

              Wie werden aus diesen Stichpunkten nun Ideen für einen ganzen Plot?
              Sicherlich nicht von selbst. Wer hier wartet, bis die Muse ihn küsst, wird ewig warten müssen.
              Hier heißt es aktiv werden: Brainstorming!

              Ich habe für mich beschlossen, dass ich es erst einmal mit einer Mind Map versuche zu den Themen "Hexen" und "Mord". Dies ergab sich, da sich meine ersten Gedanken auf dem Rückweg von der Bibliothek um das "missglückte Experiment" und die "Kosmetikherstellung" rankten. Sofort hatte das Bild einer Hexe vor mir, die zu Hause in Eigenregie Cremes und Puder mischt und dabei Mist baut.

              Der Mord ist für mich ein weiterer wichtiger Punkt, denn ein Mord ist immer etwas Großes. Ein Leben wurde ausgelöscht. Er wird also ein wichtiges Thema in der Geschichte werden.
              Da ich meine Protagonistin nicht als Mörderin sehe, wird sie sich wohl mit dem Mord beschäftigen und ihn vielleicht versuchen aufzuklären. Zumindest halte ich eine Hexe, die selbstständig ihre Kosmetik braut, für jemanden, der auch selbst versucht einem Mordfall im Nachbargarten nachzugehen.

              Die Mind Map

              Meine Mind Map
              Bei einer Mind Map schreibt man das entsprechende Wort in die Mitte eines Blattes und schreibt alles, was einem dazu direkt einfällt um das Wort herum. Dann verbindet man die Wörter per Strich mit dem Ursprungswort. Danach schaut man sich die neuen Stichwörter an und schreibt um diese herum wieder alles auf, was einem dazu einfällt. So geht man immer weiter vor, bis einem nichts mehr einfällt, oder das Blatt voll ist.

              Hier mein erster Versuch der Mind Map zu Hexen und Mord. Sicherlich sind mir viele Punkte einfach nicht eingefallen, aber für den Anfang war es vollkommen ausreichend. In dieser Phase geht es nicht darum, nur aufzuschreiben, was man auch im Buch verwenden will, sondern einfach seinen Ideen freien Lauf zu lassen. So kann es passieren, dass viele Dinge auf der Mind Map später gar nicht in der Geschichte auftauchen.

              Die Karten-Matrix

              Diese vielen Wörter hängen nun zwar aneinander, ergeben aber immer noch keine Story. Vielmehr weiß man nun, was zu seinem Thema alles vorkommen kann in der Geschichte, oder sieht, was vorkommen sollte, was man ansprechen sollte.
              Um solche Punkte miteinander zu vernetzen bieten sich Karteikarten an.
              Bisher habe ich es so gehalten, dass ich meine fünf Stichpunkte jeweils auf eine Karteikarte geschrieben habe. Dann werden zwei gezogen, nebeneinander gelegt und in 5 Minuten versucht, diese Punkte zu verbinden und neue Ideen daraus zu ziehen. Wie z.B. oben schon angesprochen aus dem "Experiment" und der "Kosmetik" die Idee wurde, dass meine Hexe bei der Kosmetikherstellung Magie anwendet und es gewaltig schief geht. Dies ergab zusätzlich noch eine neue Karteikarte "verhextes Make Up".

              Hier ein Bild meiner Karten-Matrix
              Eine andere Variante ist, seine Punkte aus der Mind Map auf die Karten zu schreiben, und auch hier zwischen den Karten Verbindungen zu suchen, die neue Ideen bringen. So könnte man die Karten "Zauberspruch" und "Mordwaffe" ziehen, und es ergibt sich die Idee, dass die Mordwaffe verzaubert sein könnte.
              Auch in diesem Schritt geht es um möglichst viele Ideen. Ob und wie sie später in der Geschichte Verwendung finden, ist nicht wichtig.

              Da das Ziehen der Karten umständlich, nicht so übersichtlich und effizient ist, wie es sein könnte, empfiehlt es sich aus den Karten eine Matrix zu legen und nach einem Schema Karte für Karte abzuarbeiten und sie immer mit den umliegenden, noch nicht verwendeten Karten zu neuen Ideen zu vernetzen. Wer hier eine Anleitung für so eine Matrix braucht, dem kann ich "Kreativ mit der Matrix" von Richard Norden empfehlen.

              Jetzt sind aus den Stichpunkten schon viele tolle Ideen geworden, aus denen man eine ganze Geschichte basteln kann. An dieser Stelle geht es dann nach dem NaNoWriMo weiter mit dem Plotbasteln, denn aktuell braucht mein NaNoWriMo-Roman meine volle Aufmerksamkeit.

              Habt Ihr Lust mich und meine Hexe auf der Reise zu einem fertigen Buch zu begleiten?

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              Hier der erste Teil: Ideenfindung einmal anders - Bücher-Dart in der Stadtbibliothek
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              Samstag, 8. November 2014

              NaNoWriMo - Die erste Woche ist um

              Es ist nun eine Woche her seit dem Startschuss des diesjährigen NaNoWriMos und somit Zeit für ein erstes Update.

              Mein Start dieses Jahr war holprig. Gleich das erste Wochenende war verplant mit Familienbesuch, sowohl bei uns im trauten Heim, als auch außerhalb. Zeit zum Schreiben hatte ich nur zwischendurch hier und da mal. Große Mengen konnte ich nicht am Stück raushauen.
              Trotzdem war ich ganz zufrieden, als am Sonntag Abend der gesamte Wordcount bei 2373 Wörtern stand.

              Dann kam nun die erste Woche. Und auch sie kam mit Terminen und Hindernissen. War ja klar.
              Mein Mann saß die meisten Tage der Woche auf der Arbeit fest und mir blieben nur die kurzen Zeiten, in denen mein kleiner Schatz schlief oder sich einmal allein beschäftigte.
              Der Wordcount stieg langsam auf 3025 Wörter. Dann war erstmal Schluss.

              Kind kränkelte und Mann im Stress. Für mich hieß das erstmal: aussetzen!
              Denn, ganz klar, Familie geht für mich immer vor.

              Doch ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels.
              Seit heute geht es dem Kleinen wieder richtig gut und der Arbeitsstress meines Mannes findet am Montag ein Ende. Dann sehe ich meine Chance gekommen, um den Großteil des Rückstands aufzuholen.

              Wordcount zum jetzigen Zeitpunkt: 3484 Wörter.

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              Mehr zum NaNoWriMo auf FederKiel:
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              Freitag, 31. Oktober 2014

              Morgen gehts los - NaNoWriMo 2014


              Morgen ist es soweit und der Startschuss fällt für das wahnhafte herunterschreiben von 50.000 Wörtern in nur 30 Tagen.

              Mittlerweile hat das Fieber nun auch die letzten Teilnehmer erreicht und jeder ist vertieft in Vorbereitungen und Finger-Yoga.
              Auch ich habe meine letzten Vorbereitungen getroffen:

              • Mein Notizbuch für den November ist ausgesucht, denn wer mich kennt, der weiß, dass es ohne bei mir nicht geht. 80% meiner Schreibzeit ergibt sich spontan, wenn mein Sohn sie mir lässt und diesen Momenten ist selten ein PC in Reichweite.
              • Der Soundtrack zu meinem Schreibprojekt ist angelegt, um mich in die richtige Stimmung zu bringen und mich zusätzlich zu inspirieren.
              • Ein Bilderordner wartet brav auf dem Laptop mit Inspirationsbildern, die ich im Laufe der letzten Wochen zusammengetragen habe.
              • Mein innerer Lektor ist geknebelt und gefesselt im Schrank verstaut.

              Es kann also losgehen!
              Seid Ihr bereit?

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              Meine Vorbereitungen für den NaNoWriMo 2014 bisher:
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