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Dienstag, 7. April 2015

Schreibtagebuch Eintrag 16 - Kapitellängen und Interviews


Wie lief mein März? Was habe ich geschrieben und gelesen?

Bücher


Projekt "Rotschopf"
Dieses Projekt ist ein Jugendbuch. Und auch noch mein erster Versuch (wenn ich mein Fantasywerk nicht mitrechne, dass ich mit 16 schrieb... das war natürlich auch irgendwie nur für junge Leute geeignet). Da ich mir bei den Kapitellängen nicht so sicher bin, habe ich Jugendbücher durchforstet auf der Jagd nach Kapitellängen. Die sind häufig wirklich kürzer, schwanken aber auch zwischen 10 und 20 Seiten im Durchschnitt. Ich weiß nicht genau, was zu meinem Projekt passt - zur Zeit neige ich zu kurzen Kapiteln.
Dafür habe ich versucht die Kapitelenden möglichst interessant und spannend zu machen, durch Andeutungen und Cliffhanger.

Ich habe das zweite, dritte und vierte Kapitel geschrieben. Dabei ist das dritte dann aber so kurz geraten, dass ich es nach langer Überlegung an Kapitel zwei angehängt habe. Somit steht das Projekt jetzt bei drei Kapiteln. Das neue vierte habe ich angefangen, allerdings sind es erst knapp 100 Wörter.

Das Projekt "Rotschopf" hat eine Art Werbetext in der Ich-Form bekommen, den ich für die Zielgruppe ganz passend finde. (Das Buch selbst ist allerdings in dritter Person geschrieben.)

Projekt "Schattenläufer"
Der letzte Hauptcharakter des ersten Bandes hat eine ausführliche Hintergrundgeschichte bekommen. Bisher habe ich mich da zurückgehalten, denn die Person musste im ersten Band extrem leiden und es ist mir leichter gefallen, die Geschichte zu plotten, ohne ihn gern zu haben. Mitleid ist der Feind, wenn wirklich etwas auf dem Spiel stehen und es spannend sein soll.

Die interessante, körperliche Veränderung eines anderen Charakters hat nun einen genauen Ablauf erhalten und schön fiese Symptome, die dabei ablaufen. Das hat sogar ein wenig Spaß gemacht und stimmt mich optimistisch in Hinsicht auf die Ausarbeitung der Plagen, die ich noch über das Land schicken werde, um meine Hauptstadt zu peinigen.

Es haben sich weitere Morde ergeben. Sowas passiert halt.

Ich habe mir das Gehirn zermartert, um einen plausiblen Grund dafür zu finden, wieso die Toten in dieser Welt nicht verbrannt werden. Zum Glück gibt es Dinge wie Tradition und Religion.


Andere Buchprojekte


Projekt "Glutrot" und Projekt "Himbeermund" haben Klappentexte bekommen.
Projekt "Himbeermund" ist ein echtes Projekt geworden, muss aber warten, bis es dran ist. Es ist auch eine schwere Idee, für die ich mehr Erfahrung brauche, damit sie nicht einfach ätzend kitschig wird.

Projekt "Vampire" hat eine Karte (siehe hier) und eine Story bekommen.
Ich ringe mit mir, ob das Projekt aktuell werden soll, oder noch warten muss. Ich würde das Buch jetzt gern schreiben, es wäre aber besser, wenn es noch etwas reift, da die Welt sich sehr spannend entwickelt und da sicherlich noch viel mehr drin ist.
Und nein, die Vampire glitzern nicht. Sie gehen auch nicht in Menschenschulen und schmusen mit Kindern rum. Im Buch gibt es Blut, Narben, Seuchen, Kampf und Wahn.

Projekt "Hexenroman"
Der Roman, der als Beispiel für FederKiel entsteht (und wahrscheinlich nicht grade mein bestes Werk wird, hehe), hat jetzt das Tal des Plottens hinter sich. Ich habe das 7-Punkte System für alle wichtigen Handlungstränge ausgearbeitet. Die Heldenreise kommt nun noch und dann geht der dritte Blogpost der Reihe "Ein Buch entsteht" raus!



Außerhalb der Bücherwelt


Auf FederKiel ist jetzt die Interviewreihe "FederKiel Interview" gestartet und die ersten zwei Interviews findet ihr hier:

Anna Thur , Thema Kurzromane
Benjamin Spang , Thema Crowdfunding

( Bei Fragen und Interesse bitte Mail an federkiel-interview[at]gmx.de )


Bücher gelesen diesen Monat


"Silber - Das erste Buch der Träume" - Kerstin Gier
"14 Wege zum Internetverdienst" - Antonio Pacino
"7 Zaubersprüche für mehr Glück, Erfolg und Zufriedenheit im Leben" - Sven Stickling
"Best of Glück und Erfolg" - Udo Michaelis

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Hier geht es zum Eintrag 15: Schreibtagebuch Eintrag 15: Wappen und Subplots
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Montag, 2. März 2015

Schreibtagebuch Eintrag 15: Wappen und Subplots


Der Februar ist durch. Was ist diesen Monat alles passiert?

Recherche-Bücher Februar
Neben meinem 30. Geburtstag gab es eine Menge Arbeit. Schöne Arbeit.
Und ziemlich viel Recherche. Hier ein Bild der Bücher, die ich allein für meine Schattenläufer durchwühlt habe. Von den vielen Internetseiten will ich gar nicht erst anfangen.

Schattenläufer

 

Ich mache mir ja immer wieder Gedanken über den Namen. Natürlich wird das Buch nicht "Schattenläufer" heißen, aber es gibt diesen Begriff nun auch schon diverse Male. Nicht zuletzt gibt es das SciFi Rollenspiel Shadowrun. Was mache ich, wenn ich meine Bücher ins englische übersetze? Ob es da Probleme gibt? Andere Begriffe wie "Shadowwalker" sind natürlich auch schon zu Hauf benutzt worden. Weniger gibt es über "Schattenspringer" zu lesen, aber ob ich das langfristig mag, kann ich nicht sagen.

Wappenbasteln
In meiner Fantasywelt gibt es, wie in vielen anderen auch, Familienwappen. Das steht fest, das ist Teil der Story. Umso wichtiger ist es, mir diese Wappen genau zu überlegen. Der Wälzer (auch oben auf dem Foto) über Wappenkust und Wappenkunde war dabei sehr hilfreich. Ich liebe das Buch!
Es stehen noch nicht alle Wappen, aber die ersten sind fertig.

Beim Wappenbasteln ist mir dann auch die Idee gekommen, ein hübsches Zeichen mit Schild, Schwert, Sense und allem Tamtam für die Buchreihe zu entwerfen. Eigentlich habe ich schon ein sehr passendes Logo/Symbol für die Reihe, aber vielleicht ist es mir sogar möglich, beide zu einem zusammenzufassen, denn auf dem Schild ist ja noch Platz. Außerdem habe ich ja noch das Oval mit dem Schattenriss, in das ich äußert vernarrt bin.

Subplots
Ich habe kürzlich im Internet über Subplots gelesen und wie sie eine Geschichte bereichern. Plötzlich kam bei mir die Frage auf, ob ich eigentlich schöne, bunte Subplots für meine Reihe habe.
Klar hab ich die, mir fielen gleich ein paar ein und ich habe eine Liste gemacht, um die Subplots in Themen zu unterteilen. Neben der vielen Fantasy habe ich gefunden:
3x Krimi-Subplot
3x Lovestory-Subplot
3x Horror-Subplot
2x Freundschaftsdrama-Subplot
3x Psychodrama-Subplot
5x Mystery-Subplot
3x Familiendrama-Subplot
4x Intriegen-Subplot
4x Action-Subplot

Ich muss sagen, ich bin ja ganz zufrieden. Bestimmt habe ich noch was übersehen. Die ganze Geschichte war als Trilogie angelegt. Ob es vielleicht eher 5 Bände werden, kann ich jetzt noch nicht sagen. Und ja, alle Subplots sind wichtig. Entweder für das Fortschreiten der Geschichte, für die Richtung der Geschichte oder die Entwicklung der Hauptcharaktere. Szenen, die ich nicht brauchen kann, schmeiß ich raus. Manche werden zu Kurzgeschichten.
Was mich zum nächsten Punkt bringt.

Kurzgeschichten
Ich habe für die Schattenläufer-Welt ein paar Kurzgeschichten geplant. Manche sind sehr kurz, nur kleine Einblicke, andere sind länger, haben nur nicht den Umfang für eine extra Novelle.
Ganz besonders bieten sie mir eine Möglichkeit einige Vorgeschichten zum Roman auszuformulieren und zu erzählen und ich laufe so nicht Gefahr dies im Roman selbst zu tun.


Andere Buch-Projekte

 

Ich habe für Projekt "Rotschopf" einen Anfang geschrieben, eine Idee/Rohfassung für das erste Kapitel. Darin habe ich bewusst alle Hinweise auf das Alter und Aussehen meiner Protagonistin weggelassen und möchte bald von ein paar Testlesern eine Einschätzung von Alter und Aussehen haben. Mir geht es beim Schreiben immer darum, möglichst viel durch Handlungen und Dialoge zu zeigen und ich verabscheue besonders eingeschobene Beschreibungen, bei denen möglichst viel über Aussehen, Alter und Charakter in einen Nebensatz gedrückt wird.
Deshalb dieses Vorgehen. Ich bin davon recht begeistert.


Außerhalb der Bücherwelt

 

FederKiel hat zum leichteren Auffinden von Inhalten oben zwei neue Tabs zu Seiten bekommen. "Social Media Tipps" und "Ein Buch entsteht - Von der Idee zum fertigen Buch" sind nun ganz übersichtlich darüber zu finden und werden in den nächsten Monaten natürlich ausgebaut.

Meine Social Media Kanäle sind nun in der Sidebar zu kleinen runden Icons geworden und müllen nicht mehr die ganze Seite voll.

Ich habe begonnen regelmäßig auf Instagram zu posten.
Da ich meine Social Media Kanäle bewusst NICHT verbinde, sondern nur gezielt Inhalte teile, sollten also alle jetzt schnell meinem Instagramaccount folgen um nichts zu verpassen: https://instagram.com/maditakohrt/


Bücher gelesen diesen Monat

Ich weiß jetzt nicht, ob ich alle Recherche-Bücher hier runterschreiben soll. Das kommt mir dann doch etwas seltsam vor. Ihr habt ja oben das Bild. (Fragen zu den Büchern auf dem Bild? Einfach Kommentar unten oder Mail an mich!)

Dann noch:
"Küstenmorde" - Nina Ohlandt
"Der Horizont von Nacht und Finsternis" - Natalie M. Wesely

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Hier gehts zu Eintrag 14: Schreibtagebuch Eintrag 14:  Blogbaustelle und Schattenläufer
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Mittwoch, 18. Februar 2015

Social Media und der Autor - Mehr als Brand Awareness


An Social Media kommt heute kein Autor mehr vorbei, wenn er sein Werk erfolgreich vermarkten will. Besonders für Self-Publisher ist das wichtig, aber auch für Verlagsautoren reicht das Bisschen Werbung des Verlages schon lange nicht mehr aus. Ob es nun Twitter, Facebook, Google+, Xing, LinkedIn, Pinterest oder YouTube ist: Nirgendwo sonst erreicht man als Autor so viele potentielle Leser, denn die meisten Menschen nutzen mindestens ein Netzwerk, um mit anderen in Kontakt zu bleiben - ob beruflich oder privat.
Umso wichtiger ist es, mit Social Media richtig umzugehen und seine Eigenmarke aufzubauen.

Die meisten Autoren haben das mittlerweile auch verstanden, doch viele erstellen ihre Facebookseite und ihr Twitterprofil nur, weil es der große Trend ist und sie glauben, sonst auf der Stecke zu bleiben. Das Potenzial dahinter verstehen sie nicht - Social Media verstehen sie nicht. Sie sind dort nur, weil es alle so machen und hauen meist blind ihre Werbung raus.


Was bedeutet Social Media für uns Autoren?

 

Wenn man sich umhört, dann klingt das Ergebnis erstmal gar nicht schlecht.
Für die meisten bedeutet Social Media vor allem eins:  
Dialog mit anderen Autoren und Lesern.
Klar, Interaktion und Kommunikation steckt für die Meisten schon drin, im Wort "Social Media". Was wird sonst noch genannt? Service, Transparenz, Authentizität, Beziehungen.

Doch wenn man genau hinschaut, dann fehlt oft die "echte" Kommunikation, ein richtiger Dialog entsteht gar nicht. Kommentare von Fans werden mit "Sternchen" oder "Gefällt mir" markiert. Quasi als Schulterklopfer für ihr Interesse. Antworten sind, wenn es überhaupt welche gibt, kurze Einzeiler. Manchmal sogar mit Hinweisen auf andere Produkte oder Kauflinks.
Das einzige, was zählt scheinen Fan- und Followerzahlen, Shares und Retweets. Hauptsache man wird gut gefunden und weiterempfohlen.
Aber bedeuten diese Dinge langfristigen Erfolg im Social Media? Noch lange nicht.

Genau darum geht es nämlich: Langfristigen Erfolg.
Ein kurzes Hoch kann jeder schnell generieren, aber dann nimmt das Interesse plötzlich wieder ab.
Woran liegt das? Vor allem an fehlender Strategie.


Das Stichwort: Branding


Mit Branding meine ich hier das Aufbauen der eigenen Autorenpräsenz als Marke.
Also das "Ich" als Marke. Sie kennen sowas. "Stephen King" ist so eine Marke. Jeder weiß genau, für was dieser Name steht, auch ohne jemals eins seiner Bücher gelesen zu haben.
Wie definieren Sie Ihre Marke?

Folgende Punkte helfen Ihnen beim Branding:
  • Ihr Genre. Was für Bücher schreiben Sie? Wie werden solche Bücher im Internet präsentiert? Wie präsentieren sich dessen Autoren? Hier lohnt der Blick zu den Kollegen. Was kann man ähnlich machen? Was kann man anders machen und sich somit abgrenzen?
  • Ihr Wissen. Was können Sie an Wissen und an Information bieten? Haben Sie Fachwissen? Versorgen Sie eine Nischengruppe?
  • Ihre Zielgruppe. Ist Ihr durchschnittlicher Leser männlich oder weiblich? Wie alt ist er? Was für einen Beruf oder was für Hobbies hat er? Wie sehen Beziehungsstand und sexuelle Neigungen aus? Was isst und trink er gern? Hier gibt es noch viele Fragen, je nachdem, was für Bücher Sie schreiben.
  • Aus den drei ersten Punkten ergeben sich dann die Antworten auf Fragen wie: Wofür wollen Sie stehen? Wofür wollen Sie wahrgenommen werden? Das entscheidet über den Inhalt, den sie bringen können. Wie wollen Sie wirken? Das entscheidet maßgeblich über den Ton, den Sie auf Ihren Präsenzen anschlagen.
  • Suchen Sie sich Markenkennzeichen aus: Slogan, Logo, Name, Gesicht, Farben, Schriftarten.
  • Präsentieren Sie all diese Punkte einheitlich auf allen Kanälen im Internet!


Die Social Media Strategie – Mehr als Branding


Doch Branding ist noch nicht alles!
Branding ist ausgelegt auf Aufmerksamkeit, auf die Marke. Aber was passiert, wenn das Branding Erfolg zeigt und die Fans kommen, das Interesse wächst? Dann wollen die Fans auch etwas sehen!
Hier zeigt sich dann bei vielen Autoren der grundlegende Fehler. Alles darauf auszulegen Reichweite zu generieren und die Fanbasis aufzubauen reicht noch nicht aus. Man muss auch darüber nachdenken, wie man es anstellen will die Fans zu halten, zu unterhalten.
Diese Überlegungen sollte man nicht so lange hinauszögern, bis es soweit ist, sonst läuft man Gefahr für immer in diesem "Schau her was ich bin! Finde mich toll!"-Stadium stecken zu bleiben.
Und das ist alles andere als ein langfristig erfolgreicher Plan.

Wenn das Branding steht, Sie wissen, was Sie darstellen wollen und für was Sie wahrgenommen werden wollen, dann geht es weiter damit, zu überlegen welche Inhalte langfristig dazu passen.


Der Content - Mehrwert und Beziehungsaufbau

 

Es ist soweit und die Fans sind da - nun beginnt wieder die Arbeit. Diese Fans möchten - ja erwarten gradezu - dass Sie sie mit interessanten Inhalten versorgen.
Was sollten Sie tun? Erstmal eine Menge aufschreiben!
  •  Sie kennen Ihre Marke, jetzt ist Brainstorming dran: Welche Inhalte und Themen können Sie bringen, die mit Ihrer Marke, Ihrer Botschaft zu tun haben?
  • Sie kennen Ihre Zielgruppe, auch hier steht Brainstorming an: Welche Inhalte und Themen sind für Ihre Zielgruppe interessant, befriedigen Bedürfnisse, helfen weiter und beantworten Fragen? Welche Bedürfnisse und Fragen hat Ihre Zielgruppe überhaupt?

Hieraus ergeben sich schon eine ganze Menge möglicher Themen.
Ein paar Beispiele?
Als Autor liebt Ihre Zielgruppe das Lesen. So werden viele Interesse an Neuigkeiten aus der Literaturwelt haben. Sie sind Selfpublisher? Dann sind Sie bestimmt mit anderen Selfpublishern vernetzt. Teilen Sie News aus der Szene. Sie schreiben ausschließlich Liebesromane? Dann teilen Sie Ideen für den Valentinstag oder schreiben Sie Blogposts wie "10 Tipps für's erste Date". Sie schreiben Fantasy? Fantasy-Fans lieben Details aus Ihrer Fantasywelt. Und sie lieben Weltkarten. Oder sind Sie eher der Typ für Comedy und Satire? Erzählen Sie Witze, teilen Sie lustige Videos.

Als nächstes gibt es noch drei Fragen, über die Sie nachdenken müssen:
  • Wie viel Zeit haben Sie, um Ihre Social Media Kanäle zu betreuen? Zu welchen Zeiten wollen Sie sich regelmäßig darum kümmern? Diese Zeiten sind wichtig und müssen eingeplant werden. Nichts ist schlimmer, als verwaiste Profile. Die Fans wollen Ihre Reaktion auf einen Kommentar. Echte Worte! Und das zeitnah!
  • Redaktionsplan: Welche Themen wollen Sie wann ansprechen? Auf welchen Kanälen? Welche Bilder und Texte brauchen Sie dafür?
  • Wo bekommen Sie aktuelle News her um sie weiterzureichen? Suchen Sie sich Themenbezogene Blogs, Twitteraccounts und Facebookseiten.

    Begeisterte Fans bekommt man nicht, wenn man nur sporadisch aktiv ist oder nur Werbung macht. Direkte Werbung darf nur einen kleinen Teil ausmachen.
    Brauchen Sie noch ein paar Ideen für Mehrwert?
    • Erzählen Sie von Ihrem typischen Schreibtag, beschreiben Sie ihre Schreibroutine.
    • Erzählen Sie, wieso Sie schreiben, wie es dazu gekommen ist.
    • Zeigen Sie Ihren Schreibplatz, etwa Ihren Schreibtisch.
    • Zeigen Sie Karten von Orten in Ihrem Roman, erzählen Sie kleine Details aus der Welt Ihres Romans oder veröffentlichen Sie ein Interview mit Ihren Protagonisten.
    • Erzählen Sie, wie Sie beim Schreiben vorgehen, von der ersten Idee bis zum fertigen Buch.

    Und nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg im Social Media!
    Mehr über einzelne Social Media Kanäle in Kürze hier auf FederKiel.

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    Hier gibt es Tipps zu Twitter: Twitter Tipps für Autoren
    Hier gibt es Tipps zu Facebook: Facebook Tipps für Autoren
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    Einen ausführlichen Beitrag zum Thema Branding gibt es hier: Wie Sie sich als Marke aufbauen
    Weitere Ideen für Blogbeiträge mit Mehrwert können Sie sich hier holen: Artikelideen für Ihr Autorenblog
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    Sonntag, 1. Februar 2015

    Schreibtagebuch Eintrag 14: Blogbaustelle und Schattenläufer


    Ab diesem Jahr gibt es das Schreibtagebuch monatlich.
    Was war also los im Januar? Woran habe ich gearbeitet und wie bin ich voran gekommen?

    Blog


    Diesen Monat ging viel Zeit für die Planung von 2015 drauf. Ein neuer Plan für FederKiel musste festgehalten, Ideen für die Umsetzung gesammelt und Themen für Beiträge überlegt werden.
    Eine gewisse Anzahl an Stunden ist schon in die Umgestaltung des Blogs geflossen und die ersten Beiträge sind überarbeitet. Ich bin mit den Neuerungen zufrieden und die positive Rückmeldung der Leser bestätigt mich da.

    Diesen Monat hat mich der Liebster-Blog-Award erwischt und so habe ich mich den Fragen von Benjamin gestellt: 11 Fragen, 11 Antworten

    Die ersten Interviews für FederKiel sind in Arbeit.

    Bücher


    Ich würde ja gerne an dieser Stelle mit aktuellen Wordcounts aufwarten, doch als Fan von Papier und Stift habe ich im Moment keine Zahlen parat.
    Ich bin dabei meine Notizblöcke abzutippen und sobald dieser riesige Akt durch ist werde ich meine Projektseite auf den neuesten Stand bringen.

    Projekt "Schattenläufer"
    An diesem Projekt habe ich im Januar am meisten gearbeitet, auch wenn es nicht die Nummer 1 auf meiner Liste ist. Was hat sich hier neben ein paar Zeilen für das Manuskript genau getan?
    • Alle wichtigen Figuren haben endlich Nachnamen bekommen. Ich habe mich im Zuge der Namensgebung mit der Bedeutung und Herkunft von Namen beschäftigt und mit diversen Heiligen und Personen aus der Antike.
    • Vier wichtige Familien haben eine längere Familiengeschichte erhalten und neue Hintergrundgeheimnisse.
    • Ich habe zwei neue und spannende Konflikte zwischen den Hauptfiguren geschaffen.
    • Ich habe erste Ideen für die Familienwappen gesammelt.

    Projekt "Maus"
    Mein aktuelles Projekt Nummer 1. Ein Kinderbuch. Durch mangelnden Schreibtischplatz bin ich nicht besonders zum Zeichnen der Illustrationen gekommen.
    • Ich habe die Geschichte nochmal leicht geändert. Mir war die Geschichte zu linear, auch Kinder wollen Spannung. 
    • Ich habe mir zwei Möglichkeiten für die Umsetzung in Print überlegt. Es wäre das normale Papierbuch möglich, aber es würde sich auch ein Pappseitenbuch mit Klappen anbieten, da es eine Detektivgeschichte ist. Die Umsetzung ist aber schwer ohne Verlag.
    • Ich habe begonnen die möglichen Illustrationen für die einzelnen Szenen zu skizzieren. Hier plage ich mich noch mit dem optimalen Verhältnis von Bild und Text herum.

    Projekt "Melissa"
    Ich muss gestehen, dass ich diesen Monat fast nichts für dieses Projekt getan habe. Dabei soll es endlich fertig werden. Ich stecke in einem Teil der Geschichte fest, den ich weniger gut geplant habe. Schwupps bin ich blockiert.


    Was hat sich bei Projekten in der Warteschleife getan?

    Projekt "Glutrot"
    Die bisherigen Notizen und Szenen habe ich sortiert und in eine Reihenfolge gebracht. Sie können nun abgetippt werden und das ganze Projekt hat das Stadium erreicht, in dem es fertig geplottet werden kann.

    Projekt "Rotschopf"
    Mir sind mehrere Szenen eingefallen, die ich fertig ausformuliert habe. Hierbei ist eine neue Gruppe Gegenspieler aufgetaucht, die ich sehr faszinierend finde. Das Örtchen, in dem die Geschichte spielt, ist detailreicher geworden und eine erste Skizze der Karte war möglich.


    Bücher gelesen im Januar


    "Adjektive - gut oder böse", Stephan Waldscheidt
    "How To Stop Time", Derek Murphy
    "Kreativität lernen - Mit sechs einfachen Kreativitätstechniken", Madame Missou
    "Night School" Band 4, C.J. Daugherty
    "Darkside" Band 1, Tom Becker


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    Hier geht es zu Eintrag 13: Schreibtagebuch Eintrag 13: Das Schreiben und die liebe Zeit
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    Freitag, 23. Januar 2015

    Liebster Award - 11 Fragen, 11 Antworten


    Heute mal etwas Spaß.
    Der liebe "Benjamin Spang" hat mich für den sogenannten "Liebster Award" nominiert.
    Vielen Dank dafür! Dieser Beitrag hat mich auch einiges an Nerven gekostet.


    Die 11 Fragen von Benjamin und meine Antworten

     

    - Worin bist du richtig gut? Was kannst du überhaupt nicht?
    Im Erfinden, Zeichnen, Zuhören und Helfen bin ich sehr gut.
    Ich kann nicht zu Süßigkeiten Nein sagen, meinen Schreibtisch ordentlich halten und auch dann keine Liegestütze, wenns um mein Leben gehen würde.

    - Welche Schreibprojekte willst du 2015 veröffentlichen?
    Wollen? Ganz viele. Realistisch wird wohl das Kinderbuch Projekt "Maus" fertig und mein Romantasy Roman Projekt "Melissa", der als Romance begann und immer mehr Fantasy anhäufte. 

    - Neues Jahr, neue Taten: Was ist dein wichtigstes Ziel für 2015?
    Ein Projekt fertig stellen und in die weite Welt werfen. 

    - Erzähle uns etwas über das Schreibprojekt in deiner Schublade, dass du "irgendwann mal" überarbeiten willst.
    Das wäre wohl mein erstes großes Fantasyprojekt, das ich mit 16 schrieb. Voller Klischees und Kitsch, halt etwas für 16jährige. Dafür allerdings ohne Elfen oder Vampire!
    Da ich Jahre in die Entwicklung der Welt, mit Sprachen, Schriften, Völkern usw., gesteckt habe, wäre es eine Verschwendung, das Ganze niemals zu überarbeiten und zu veröffentlichen.
    Das Original dreht sich um eine Prophezeiung, ein verwaistes Mädchen, all die Bürden, die sämtliche Charaktere zu tragen haben und um die Erschaffung einer besseren Welt.

    - Lasse den Hauptcharakter deines aktuellen Schreibprojektes gegen einen Werwolf kämpfen. Den Ausgang des Kampfes bestimmst du!
    Mit einem kaum hörbaren Geräusch zischte die Sense durch die Luft und durchschnitt die feste Haut des Werwolfarms. Sein Brüllen dröhnte Liss in den Ohren.
    Er setzte zum Sprung an und sie hob herausfordernd das andere Ende der doppelten Sense in die Höhe. Doch mit einem großen Satz verschwand der Werwolf in den Schatten des Waldes.
    Liss blickte über ihre Schulter zu Kaydon, der ein paar Schritte von ihr entfernt wachsam in die Dunkelheit starrte. Er atmete schwer.
    "Was zur Hölle war das? Das war keiner der Nachtwandler!"
    "Sah eher aus wie ihr muskulöser Cousin."
    Der Schein der Fackel verlor sich nach wenigen Schritten in der Finsternis und was zu erkennen war, war für den Kampf kaum genug. Plötzlich bemerkte Liss eine Bewegung.
    Etwas glitt durch die Büsche neben ihr.
    Der Werwolf heulte auf und stürzte aus dem Dickicht auf sie zu.
    Seine Pranke zuckte und griff nach ihrem Hals. Liss wich dem Hieb durch eine schnelle Drehung aus, doch seine Klauen fanden ihr Ziel. Wie Nadeln gruben sie sich tief in ihre Schulter.
    Sie riss sich los und stolperte ein paar Schritte rückwärts, während sie nach ihrer Verletzung tastete.
    "Verdammte Scheiße", fluchte sie und konnte spüren, wie das Blut zwischen ihren Fingern hindurchlief. Der Werwolf zögerte nicht und schlug erneut zu.
    Liss riss ihre Waffe mit beiden Händen in die Höhe und fing den ersten Hieb ab, doch der Aufprall des zweiten war zu stark. Ein stechender Schmerz jagte durch ihre Schulter. Sie sank auf die Knie. Der Werwolf holte zu einem weiteren Angriff aus.
    Aus dem Augenwinkel sah Liss den wehenden Mantel von Kaydon und warf sich instinktiv zur Seite. Seine Schwertklinge zischte an ihrem Kopf vorbei und traf die Brust des Werwolfs. Dieser taumelte zurück und ein Schwall Blut quoll hervor.
    Liss rollte sich auf dem gefrorenen Boden aus der Gefahrenzone und nutzte den Schwung, um wieder auf die Füße zu kommen.
    Fauchend versuchte der Werwolf Kaydon auf Abstand zu halten.
    Wie ein tödlicher Schatten umrundete Liss die Kreatur und schlug zu. Der Hieb saß.
    Der Werwolf ging brüllend zu Boden. Sein Blut sickerte in den Schnee und mit einem langgezogenen Zischen stieß er seinen letzten Atem aus.

    - Zähle die ersten 5 Filme in deinem DVD-Regal auf. Von links nach rechts! Erzähle uns in kurzen Sätzen, warum du sie gekauft hast.
    "Matrix", weil ich die Geschichte gut finde.
    "Der Club der toten Dichter", weil der Film mich berührt hat.
    "Harry und Sally", weil ich den Film einfach haben musste. Immer wieder lustig.
    "Repo! The Genetic Opera", weil es der geilere Repo Film ist. Mit Musik! Hat mein Mann gekauft.
    "I'm a Cyborg, but that's ok", weil... super strange. Hat mein Mann gekauft.

    - Wie sieht dein Schreiballtag aus?
    Pures Chaos. Mein Schreiballtag biegt sich wie Kaugummi um den Alltag mit meinem Sohn herum. Ich beginne mit dem Schreiben, nachdem mein Sohn gefrühstückt hat und bespaßt wurde. Aber nur, wenn er mich auch lässt. Manchmal also auch erst, wenn er Mittagsschlaf hält. Nachmittags schreibe ich auf dem Spielteppich mit Stift in der einen und Bauklotz oder Auto in der anderen Hand, auf dem Bett, während mein Sohn unter der Decke Verstecken spielt oder auf dem Spielplatz im Park. 
    Ich schreibe wo und wann ich kann. Wenn ich nicht jede Möglichkeit nutzen würde, blieben mir nur die müden Abendstunden. Manchmal schreibe ich Nachts in der Dunkelheit, im Bett mit meinem kleinen Leselicht.

    - Verrate uns deine Top 3 Blogs/Websites über das Schreiben.
    Stephan Waldscheidt http://schriftzeit.de/
    Marcus Johanus https://marcusjohanus.wordpress.com/
    Annika Bühnemann http://www.vomschreibenleben.de/

    - Mit welcher Art von Marketing für deine Bücher hattest du bisher den größten Erfolg?
    Bisher ist noch kein Buch draußen. Ich schätze mal am Anfang werde ich über Twitter und Facebook die meisten Leser erreichen.

    - Was nervt dich an deinem Dasein als (verlagsunabhängiger) Autor am meisten? Alternativ: Was nervt dich beim Schreiben am meisten?
    Wäre ich schon mit einem Buch bei Amazon, würde es mich am meisten nerven, dass einige Menschen einen Autor nicht ernstnehmen, wenn er nicht über einen Verlag veröffentlicht.
    Am Schreiben nervt mich rein gar nichts. Nur, dass ich nicht von Morgens bis Abends schreiben kann. Am liebsten würde ich den ganzen Tag schreiben und ein Buch nach dem anderen rauspupsen.

    - Bist du entdeckender oder planender Schreiber? Erzähle uns grob, wie du mit dem Schreiben einer neuen Geschichte beginnst.
    Ich bin ein Hardcoreplaner. Ich hasse Lücken. Wenn ich beim Schreiben auf eine Lücke treffe, die ich vorher nicht durchdacht habe, stockt mein Schreibfluss und ich werde unsicher. Ich will genau wissen, was wann passiert. Ich arbeite gern mit Vorausdeutungen und Symbolen. Das geht am besten, wenn alles beim Schreiben schon feststeht.
    Ich mache zuerst eine MindMap, dann das 7-Punkte System, danach die Heldenreise und dann skizziere ich jedes Kapitel.

    Jetzt seid ihr dran!


    Gemäß den Regeln muss ich jetzt 11 weitere Personen nominieren:

    Diandra Linnemann  http://diandrasgeschichtenquelle.org/blog/
    Andrea Bielfeldt  http://andrea-bielfeldt.de/category/blogspot/
    Jennifer Jäger  http://jennifer-jaeger.com/
    Anna Thur  http://www.annathur.de/blog/
    Juliana Fabula  http://julianafabula.de/category/news/
    Juna Fischer  http://lesen.juna-fischer.de/
    Hilke-Gesa Bußmann  http://blog.hilke-gesabussmann.de/blog/
    Ben  https://cheshirepunk.wordpress.com/
    Sabine Schäfers  http://sabine-schaefers.de/
    Stefanie Bender  http://federspuren.blogspot.de/
    Stefanie Leo  http://lesenlebenlachen.de/

    Sie können diese 11 Fragen auf ihrem Blog beantworten:

    1) Wie bist du zum (Buch-/Blog-)Schreiben gekommen?
    2) Wie und womit planst du deine Bücher/Blogposts und woher kommen deine Ideen?
    3) Liest du gern? Hast du ein Lieblingsbuch oder einen Lieblingsautor?
    4) Woran schreibst du zur Zeit?
    5) Wie startest du morgens in den Tag?
    6) Was war der bisher schönste Moment in deinem Leben?
    7) Welche fiktive Person aus Buch oder Film/Serie würdest du gern einmal treffen?
    8) Was sind deine Vorsätze für 2015?
    9) In welchem Land würdest du gern für ein Jahr wohnen?
    10) Ganz ehrlich, wie aufgeräumt ist dein Schreibtisch?
    11) Kaffee oder Tee?

    Viel Spaß!



    Freitag, 22. August 2014

    Schreibtagebuch Eintrag 13: Das Schreiben und die liebe Zeit

    Es war einmal vor langer, langer Zeit, da gab es hier das letzte Update. Und dann wurde es still.

    Es wurde still im Blog, es wurde still auf Facebook und etwas stiller auf Twitter.
    Irgendwo musste ich mir etwas Zeit einsparen, denn im Alltag ging mir immer mehr davon verloren.
    Schreibzeit wollte ich nicht opfern, Lesezeit auch nicht und die Zeit für meinen Sohn kam gar nicht in Frage.
    Also mussten meine Onlineaktivitäten herhalten.


    Leicht war es nicht, ich habe mich schuldig gefühlt. All die Blogposts, die nur darauf warteten, von mir fertig geschrieben zu werden... ich hörte sie weinen. Aber die Zeit zum eigentlichen Schreiben war wichtiger.
    Denn was ist schon ein Schriftsteller, der nicht schreibt?

    Ich dachte nun, ich melde mich mal wieder mit einem Eintrag des Schreibtagebuchs. Dem verflixten 13. auch noch. Bestimmt lag es nur daran...

    Ich werde ja regelmäßig gefragt, wann denn ein Buch von mir fertig geschrieben ist und erscheint.
    Ich möchte da auf die herrlichen Worte verweisen: "Es ist fertig, wenn es fertig ist."
    Damit meine ich ja nicht nur das Schreiben der Rohfassung. Die wird von mir nicht einfach auf Papier geklatscht und in ein Ebub gequetscht.
    Nach dem Schreiben kommt das Korrigieren und Editieren dran. Auch das braucht Zeit.
    Und dann bleibt natürlich noch die Frage, ob ich es am Ende zuerst ein paar Verlagen anbieten will, oder selbst verlegen. Doch auch das will vorbereitet sein.
    Also, nur Geduld!

    Neben den Romanen zaubere ich zur Zeit Illustrationen für ein Kinderbuch. Das macht besonders viel Spaß und ich hoffe ab nächstem Jahr auch welche für andere (Kinderbuch-)Autoren machen zu können.

    Der Plot meines kurzen Zeitreiseromans bekommt den letzten Schliff, gefällt mir nun sehr gut.
    Ich weiß ja, dass viele gern vom Krimi hören möchten, aber da gibt es nichts Neues. Der Stand ist weiterhin: Ich bin dabei ihn komplett umzuschreiben und teste aktuell zwei Varianten.

    Urlaub in Dänemark und die Sommerferien meines Mannes sind nun um, und ich bin wieder fleißig.

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    Hier geht es zu Eintrag 12: Schreibtagebuch Eintrag 12: Cover Sneak Peek zu "Glutrot" und das Brechen von Regeln

    Zum Anfang: Schreibtagebuch Eintrag 1: Das Schreibtischchaos
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    Dienstag, 4. März 2014

    Schreibtagebuch Eintrag 10: Klappentexte und Kurzgeschichten

    Februar 2014
    Wie so viele andere, habe ich auch Probleme mit der Zeit.
    Mein süßer kleiner Engel hier zu Hause fordert zur Zeit viel Aufmerksamkeit und lässt mich selten für 10 Minuten am Stück arbeiten. Das schlägt sich nicht nur auf die Schreibzeit für meine Bücher nieder, sondern beeinflusst auch die Zeit, die mir für FederKiel bleibt. Den ursprünglichen Rhythmus der Posts kann ich momentan nicht einhalten. Beiträge werde ich von nun an ohne feste Tage veröffentlichen. Dafür soll es einige neue Rubriken geben. Seid gespannt!


    Meinen Jahresplan für 2014 habe ich nun auch überarbeiten müssen.
    Bei meinem aktuellen Zeitproblem waren die Ziele einfach nicht mehr realistisch. Ich möchte ungern meine Schattenläufer-Serie, an der mir viel liegt, forcieren nur um am Ende des Jahres vor einem miesen fertigen Manuskript zu sitzen. Diese Serie möchte ich um nicht auf der Welt versauen.
    Eine gute Geschichte braucht Zeit.
    Der neue Plan sieht dieses Jahr ein fertiges Manuskript vor. Weiterhin diverse Kurzgeschichten.
    Ein Grund für die Kurzgeschichten ist, dass ich nach der längeren Schreibpause mit ihnen gut üben kann.
    Weiterer Grund für die Entscheidung ist meine Idee, Kurzgeschichten aus der Fantasywelt zu erzählen, in der auch meine Serie spielt und so das Interesse potentieller Leser zu wecken. Auch hierzu bald mehr, wenn es soweit ist. Freut euch auf spannende Abenteuer aus Niam!

    Ich habe mich diesen Monat natürlich auch an meinen Projekten ausgelassen, wenn es zeitlich möglich war.
    Es waren die Buchtitel und Klappentexte (Buchrückentexte, Werbetexte, wie auch immer) dran.

    Buchtitel finde ich immer schwierig.
    Nicht die Suche an sich, denn mir fallen auf Anhieb oft mehrere schöne Titel ein, sondern die Jagd nach einem Titel, der nicht schon hundertfach benutzt wurde.
    Nach und nach gebe ich Titel für Titel bei Amazon und Google ein und kann mich meist eines genervten Seufzens nicht erwehren. Am Ende bleiben dann zwei oder drei Möglichkeiten auf der Liste übrig.
    Die Titel für die ich mich entschieden habe sind für das Mystery Romance Buch "Melissa im Bann der Zeit" und für das erste Buch meiner Dark Fantasy Serie "Der Beginn der Finsternis".

    Nach Lektüre mehrerer Ratgeber zum Thema Klappentext habe ich mich einen Abend im Schutze der Dunkelheit auch an den Texten für die beiden Bücher versucht.
    Nach positiven Rückmeldungen (und kleinen Änderungen, danke an alle Helfer) hier einmal zum schmackhaft machen:

    Der Beginn der Finsternis - Band 1 der Schattenläufer-Chronik
    Kaydon, Roiben, Liss und Joanna sind Schattenläufer.

    Als Sondereinheit der Nachtwache schützen sie die Königsfamilie und die Stadt Kerenor vor der Bedrohung, die in der Dunkelheit auf sie lauert: Den Nachtwandlern.
    Als die prophezeite Finsternis einsetzt, werden ihre Fähigkeiten im Kampf gegen die schier übermächtigen Wesen auf eine harte Probe gestellt.
    Doch nicht nur von außen droht der Stadt Gefahr. Hinweise auf einen Anschlag erreichen die Freunde. Wer ist es, der dem Prinzen nach dem Leben trachtet?

    Melissa im Bann der Zeit
    Ein Geräusch reißt Melissa aus dem Schlaf.
    Der seltsame Fremde, der ihr Wohnzimmer auf den Kopf gestellt hat, türmt mit einem alten Erbstück.
    Als Melissa die Verfolgung aufnimmt wird sie von einem mysteriösen Licht mitgerissen und steht unvermittelt mitten im Schlafgemach eines Prinzen.
    Und dann tauchen aus dem Nichts auch noch drei Gestalten in Roben auf, die von sich behaupten Zeitwächter zu sein.

    Weiterhin habe ich mit dem ersten Kapitel von Melissa begonnen und sie steht kurz davor beim Prinzen zu landen. Hierbei habe ich gelernt, dass ich Schwierigkeiten bei der Beschreibung von Geräuschen und Licht habe. Etwas, an dem ich arbeiten muss. Man lernt ja nie aus.

    Montag, 20. Januar 2014

    Bloggen - verlorene Schreibzeit oder sinnvolle Beschäftigung?

    Ich verbringe jede Woche einige Stunden mit dem Schreiben für mein Blog. Diese Zeit könnte ich natürlich auch nutzen, um an meinem Roman zu arbeiten. Bloggen ist also durchaus eine Ablenkung vom Schreiben.

    Es ist eine Ablenkung, die ich brauche.
    Ich kann nicht Tag für Tag, Stunde für Stunde über meinem Manuskript hängen, ohne meinem Kopf auch mal eine Auszeit zu gönnen. Das ist natürlich von Autor zu Autor verschieden, doch ich weiß, viele brauchen zwischendurch eine Pause. Wieso diese also nicht zur Blogzeit machen?

    Ich genieße diese Art des Schreibens, sie unterscheidet sich erheblich von meiner Art, Romane zu schreiben.
    Mir gefällt daran auch, dass ich meine Gedanken und Erfahrungen bezüglich meiner Arbeit niederschreiben kann. Sicherlich könnte ich das auch mit einem Tagebuch erleben. Zum Teil ist dies der Fall, denn viele meiner Blogeinträge entstehen in erster Fassung in meinem geliebten Notizbuch.

    Das Bloggen hat dabei aber auch eine soziale Komponente, die mir gefällt.
    Meine Erfahrungen sind für andere abrufbar, unterhaltsam und bereichernd. Außerdem besteht die Möglichkeit, mir dazu gezielt Feedback zu geben und sich über diese Themen zu unterhalten.

    Nicht zu verachten ist natürlich auch der Werbefaktor, wenn man gedenkt seine Bücher zu veröffentlichen.
    Die Leser des Blogs werden zu den ersten gehören, die etwas davon mitbekommen, dass ein neues Buch rauskommt.

    Wichtig ist bei all dem natürlich, dass man es schafft, eine gewisse Balance in die Sache zu bringen.
    Niemandem ist damit geholfen, wenn er mehr Zeit für das Bloggen aufbringen muss, als er danach noch für seine Bücher übrig hat. Die Schreibzeit und auch die Freizeit sollten gut aufgeteilt sein.

    Wenn du als Autor also die Zeit und die Lust hast zu bloggen, großartig! Mach es!
    Wenn nicht, dann lass es sein.

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    Montag, 23. Dezember 2013

    Dazugehören oder Ich selbst sein?

    Wenn ich mir anschaue, was die vielen Autoren so präsentieren in ihren Blogs, auf ihren Facebookseiten oder auch auf Twitter, dann fällt mir da schnell etwas auf: Es ist irgendwie alles das Gleiche.

    Natürlich gibt es Ausnahmen, hier und da sticht tatsächlich mal einer hervor, aber im Großen und Ganzen sehe ich überall die gleichen Badges und Banner, die gleichen Blogtouren oder auch immer wieder gleiche Challenges.



    Ich komme nicht umhin, mich zu fragen: Muss ich das auch? Will ich das auch?

    Natürlich möchte ich dazu gehören und diese Dinge scheinen allgemein akzeptiert und Erfolg versprechend zu sein. Aber birgt diese Einheitlichkeit nicht die Gefahr, in einem großen Becken voller austauschbarer Schreiberlinge unterzugehen?
    Will ich austauschbar sein? Sicherlich nicht. Ich will ich sein. Wenn der Erfolg als Autor abhängt von unserer Individualität, unserem Wiedererkennungswert, wieso benehmen wir uns dann online wie uniformierte Lemminge?

    Ich will damit nicht sagen, dass ich all die genannten Dinge schlecht finde oder niemals versuchen möchte. Sicherlich werde ich auch an so manchem meinen Spaß finden, mitmachen, promoten. Aber es muss sich nach mir anfühlen.

    Das Beste ist und bleibt doch, authentisch zu sein und zu tun, was man liebt, dann werden sich auch Leute dafür interessieren.

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    Montag, 1. Juli 2013

    Home is...

    (by stephanie fizer)

    Ein neues Blog, ein neuer Anfang.

    Ich habe bereits seit Jahren ein Blog über mein Familienleben und meine Hobbys Zeichnen und Nähen geführt, doch für meine Schreibeskapaden soll nun eigener Raum her. Besonders seit ich mich entschieden habe, das Schreiben professioneller anzugehen ist in meinem gemischten Alltagsblog einfach kein würdiger Platz dafür zu finden.

    Hier möchte ich nun einen Ort schaffen für meine Schreiberfahrungen und Gedanken, meine Projekte, Schreibtipps, Buchreviews, Zitate und Bilder und alles, was mir sonst über den Weg läuft zu den Themen Bücher und Scheiben.